Der Test des Kurses bei 161,69 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Verkäufe des Dollars bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 40 Pips.
Heute hat die Eskalation im Zusammenhang mit Iran die Nachfrage nach sicheren Häfen erhöht und den Dollar gegenüber dem Japanischen Yen nach oben getrieben. Am Wochenende haben US-Streitkräfte auf Anordnung von Donald Trump eine Reihe von Angriffen geflogen und dabei rund 140 Ziele getroffen. Als offizieller Grund führte Washington an, Teherans Fähigkeit zu schwächen, die Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen; dennoch sind sich die Parteien weiterhin uneinig darüber, ob die Meerenge offen ist, was die Unsicherheit an den Märkten zusätzlich verstärkt. Der Japanische Yen befindet sich in dieser Situation zwischen zwei Fronten. Als klassischer sicherer Hafen könnte er von einem Anstieg der Spannungen profitieren, doch die gleichzeitige Aufwertung des Dollars und die Gefahr steigender Ölpreise wirken sich negativ auf Japan aus, das nahezu vollständig von Energieimporten abhängig ist. Sollte der Anstieg des Dollars den USD/JPY-Kurs zu schnell nach oben treiben, könnte die Frage möglicher Währungsinterventionen wieder aufkommen, da die Bank of Japan in der Vergangenheit wiederholt eingeschritten ist, um eine übermäßige Schwächung der Landeswährung in solchen Stressphasen zu verhindern.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY am Einstiegspunkt um 162,15 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 162,39 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,39 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau). Es ist vorzuziehen, das Währungspaar im Rahmen von Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY erneut zu kaufen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu kaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 161,97 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzt und ein Trendwechsel nach oben eingeleitet. Wir können dann mit einem Anstieg bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 162,15 und 162,39 rechnen.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, heute USD/JPY erst nach einem Durchbruch des Niveaus von 161,97 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 161,73 sein, wo ich plane, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau). Verkäufer werden jederzeit an den Markt zurückkehren; es braucht nur einen kleinen Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute USD/JPY zu verkaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 162,15 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dadurch wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzt und ein Trendwechsel nach unten eingeleitet. Wir können dann mit einem Rückgang bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 161,97 und 161,73 rechnen.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, aus dem Markt draußen zu bleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit hohen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Trading-Plan erforderlich, ähnlich dem, den ich oben vorgestellt habe. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine Verluststrategie.