Der Test des Kurses bei 162,15 fiel mit dem Moment zusammen, in dem sich der MACD-Indikator gerade begann, von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den richtigen Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 162,39.
Die Seeblockade der iranischen Küstenlinie ist zu einem neuen Auslöser für die Nachfrage nach sicheren Häfen geworden und hat den Dollar gestärkt, was erneut Druck auf den japanischen Yen ausübt. Vor dem Hintergrund der Eskalation deutete Teheran an, sich aus dem Memorandum mit Washington zurückzuziehen, während der Jemen eine weitere Welle von Raketen auf Saudi-Arabien abfeuerte und so die Spannungen in der Region weiter erhöhte. In diesem Umfeld gerät der japanische Yen zwischen die Fronten. Als traditioneller sicherer Hafen könnte er von einem Anstieg der Risikoaversion profitieren, doch die gleichzeitige Aufwertung des Dollars und die Gefahr steigender Ölpreise wirken gegen Japan, das fast vollständig von Energieimporten abhängig ist. Sollte der Anstieg des Dollars den USD/JPY zu schnell nach oben treiben, könnte das Thema Währungsintervention wieder auf die Tagesordnung kommen, da die Bank of Japan in der Vergangenheit wiederholt am Markt eingegriffen hat, um eine übermäßige Abschwächung der Landeswährung in solchen Stressphasen zu verhindern.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich vor allem auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY am Einstiegspunkt um 162,41 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Kursziel bei 162,74 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von etwa 162,74 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und direkt wieder zu verkaufen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Am besten nimmt man Käufe im Paar im Zuge von Korrekturen und deutlichen Rücksetzern bei USD/JPY wieder auf. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 162,22 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur am Markt einleiten. In der Folge ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 162,41 und 162,74 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst nach einem erneuten Test des Niveaus von 162,22 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird bei 161,93 liegen, wo ich beabsichtige, meine Short-Positionen zu schließen und direkt wieder zurückzukaufen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau). Verkäufer werden jederzeit wieder in den Markt zurückkehren; jeder Hinweis der Zentralbank reicht dafür aus. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es bei einem Kurs von 162,41 zu zwei aufeinanderfolgenden Tests kommt und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. In der Folge ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 162,22 und 161,93 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung bedeutender fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um plötzliche Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihren gesamten Einsatz sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan notwendig, ähnlich dem, den ich oben vorgestellt habe. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.