USD/JPY: Tipps für Anfänger im Handel am 14. Juli (US-Session)

Handelsanalyse und Trading-Tipps für den japanischen Yen

Der Test der Marke von 162,22 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen gültigen Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars bestätigte. In der Folge fiel das Paar jedoch nur um 5 Punkte.

Derart schwacher Druck auf den Dollar lässt sich damit erklären, dass der Markt auf eine Reihe wichtiger US-Ereignisse in der zweiten Tageshälfte wartet, die den allgemeinen Marktausblick verändern könnten. Veröffentlicht werden der Verbraucherpreisindex (CPI) für Juni sowie dessen Kernrate ohne Lebensmittel und Energie, zudem hält der Vorsitzende der Federal Reserve, Kevin Warsh, seine halbjährliche Anhörung vor dem Kongress. Der japanische Yen wird auf diese Ereignisse über Veränderungen in den Renditedifferenzen reagieren. Starke Inflationsdaten und ein falkenhafter Ton von Warsh könnten USD/JPY aufgrund steigender US-Renditen nach oben treiben, während schwächere Zahlen das Paar nach unten drücken könnten.

Was die Intraday-Strategie betrifft, wird der Schwerpunkt in erster Linie weiterhin auf der Umsetzung von Szenario #1 und Szenario #2 liegen.

Kaufsignal

Szenario #1:

Der Kauf von USD/JPY wird heute in Betracht gezogen, wenn der Preis das Einstiegsniveau um 162,26 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 162,55 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 162,55 werden Long-Positionen geschlossen und Short-Positionen können in Gegenrichtung eröffnet werden, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau. Ein Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, jedoch bleibt das Aufwärtspotenzial relativ begrenzt.

Wichtig: Vor dem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst begonnen hat, von dort anzusteigen.

Szenario #2:

Der Kauf von USD/JPY wird heute ebenfalls in Betracht gezogen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 162,09 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Aufwärtsumkehr am Markt auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 162,26 und 162,55 kann erwartet werden.

Verkaufssignal

Szenario #1:

Der Verkauf von USD/JPY wird heute in Betracht gezogen, nachdem das Niveau von 162,09 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen könnte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird 161,74 sein, wo Short-Positionen geschlossen und Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnet werden können, in Erwartung einer Umkehrbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau. Der Abwärtsdruck auf das Paar dürfte zurückkehren, falls es zu Interventionen der Zentralbank kommt.

Wichtig: Vor dem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst begonnen hat, von dort zu fallen.

Szenario #2:

Der Verkauf von USD/JPY wird heute ebenfalls in Betracht gezogen, wenn es zwei aufeinanderfolgende Tests des Niveaus von 162,26 gibt, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Abwärtsumkehr am Markt auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 162,09 und 161,74 kann erwartet werden.

Was im Chart angezeigt wird:

Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;Dicke grüne Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;Dicke rote Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell gesichert werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt;MACD-Indikator – beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um sich nicht den starken Kursschwankungen auszusetzen. Wenn während Nachrichtenveröffentlichungen gehandelt wird, sollten immer Stop-Orders gesetzt werden, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Trader ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn kein angemessenes Money Management angewendet wird und mit großen Handelsvolumina agiert wird.

Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader eine von vornherein verlustbringende Strategie.