Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 21. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Handelsanalyse für Montag:1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD zeigte am Montag im Handel erneut keine nennenswerten Bewegungen. Den gesamten Tag über standen den Tradern keine relevanten Konjunkturdaten zur Verfügung. Außerdem hat der Markt geopolitische Nachrichten weitgehend ignoriert. Sollte sich allerdings die Meldung über eine Blockade der Meerenge von Bab al-Mandab bestätigen, könnte der Dollar durchaus wieder Auftrieb erhalten. Aus unserer Sicht kann der Dollar jedoch unabhängig davon, wie sich die Lage im Nahen Osten entwickelt, auf Basis dieses Faktors nicht mehr mit starkem Wachstum rechnen. Der Markt kann nicht dauerhaft ausschließlich auf Geopolitik reagieren. Im Jahr 2026 ist dies zwar der wichtigste Unterstützungsfaktor für die amerikanische Währung. Im Stundenchart ist klar zu erkennen, dass weiterhin eine Seitwärtsphase vorherrscht und die Volatilität des Paares gering bleibt. Aus technischer Sicht ändert sich damit nichts. Die Volatilität bleibt niedrig. In dieser Woche findet die Sitzung der Europäischen Zentralbank statt, doch es werden von der EZB keine wichtigen Entscheidungen erwartet.

5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurden am Montag keine Handelssignale gebildet. Die Bewegungen waren erneut schwach, und der Kurs konnte keine Niveaus oder Zonen testen. Somit gab es für Anfänger erneut keine Grundlage, in den Markt einzusteigen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart wurden beide Trendlinien durchbrochen und sind nicht mehr relevant. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse und Marktbewegungen der letzten Monate sind wir der Ansicht, dass die europäische Währung einen überzeugenden Anstieg zeigen sollte – deutlich stärker als in den vergangenen Wochen. In der Praxis stellt die aktuelle Aufwärtsbewegung jedoch lediglich eine Korrektur dar, und in den letzten Wochen ähnelt die Bewegung eher einer Seitwärtsphase als einem Trend.

Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit einem Ziel bei 1,1363–1,1377 eröffnen, wenn der Kurs von der Zone 1,1461–1,1466 abprallt. Long-Positionen können mit einem Ziel bei 1,1461–1,1466 eröffnet werden, wenn der Kurs von der Zone 1,1363–1,1377 abprallt. Mit starken Bewegungen sollte weiterhin nicht gerechnet werden.

Im 5-Minuten-Chart sollten die folgenden Niveaus berücksichtigt werden: 1,1267–1,1275, 1,1363–1,1377, 1,1461–1,1466, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754. Am Dienstag werden in der EU und in Deutschland die Konjunkturerwartungen des ZEW veröffentlicht, außerdem der wöchentliche ADP-Beschäftigungsbericht in den USA. Wir stufen diese Berichte als nachrangig ein, daher könnte die Volatilität auch heute wieder niedrig bleiben.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die für seine Bildung benötigt wird (Abpraller oder Ausbruch). Je weniger Zeit es benötigt, desto stärker ist das Signal.Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen geöffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale bilden. Technische Niveaus können ignoriert werden.Im Stundenchart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur umgesetzt werden, wenn die Volatilität gut ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Befinden sich zwei Niveaus zu nah beieinander (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was auf den Charts zu sehen ist:

Preisniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand sind Zielmarken beim Öffnen von Long- oder Short-Positionen oder dienen als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung bestimmen.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein Zusatzindikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte daher mit größter Vorsicht gehandelt werden, oder man sollte den Markt verlassen, um abrupte Umkehrbewegungen gegen den vorherigen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Devisenhandel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und ein konsequentes Risikomanagement sind der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.