Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 27. Juli? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Freitags-Trades:1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Auch das Währungspaar GBP/USD konnte am Freitag keinen Zuwachs verzeichnen, allerdings gibt es in den letzten Wochen deutlich weniger Fragen zum britischen Pfund als zum Euro. Das Pfund zeigte einen soliden dreitägigen Anstieg, der unserer Ansicht nach angesichts des gesamten fundamentalen und geopolitischen Hintergrunds völlig gerechtfertigt war. Anschließend begann eine Korrektur, die eine Woche anhielt. Auch das ist nachvollziehbar. In der Nacht auf Montag durchbrach der Kurs die absteigende Trendlinie, was darauf hindeutet, dass die Korrektur abgeschlossen sein könnte. Das britische Pfund startet einen neuen Aufwärtstrend, der Teil der Aufwärtsbewegung auf dem Wochen- (oder Tages-)Chart ist, die nach dem Test der unteren Begrenzung der seit einem Jahr gültigen Seitwärtsbewegung eingesetzt hat. Damit bewegt sich das Pfund aus technischer Sicht nahezu mustergültig. Am Freitag stützten auch die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungs- und den Fertigungssektor im Vereinigten Königreich das Pfund, doch der Markt schenkte ihnen nur geringe Beachtung. In der neuen Woche könnte die britische Währung zudem durch geopolitische Faktoren Unterstützung vom Markt erhalten.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurden am Freitag mehrere Handelssignale gebildet. Das erste Signal erwies sich als falsch, die beiden anderen spiegelten einander wider. Damit konnten unerfahrene Trader zwei Positionen eröffnen, von denen keine ideal war, da die Bewegung insgesamt schwach blieb. Dennoch könnte das Pfund in dieser Woche weiter steigen.

Wie man am Montag handelt:

Im Stunden-Chart könnte das GBP/USD-Paar einen neuen Aufwärtstrend beginnen. Nach drei Wochen Anstieg war eine Korrektur notwendig, diese könnte jedoch bereits abgeschlossen sein. Aus technischer Sicht wäre jede Aufwertung der britischen Währung in den kommenden Tagen und Wochen vollständig gerechtfertigt.

Am Montag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, wenn der Kurs vom Bereich 1,3380–1,3386 abprallt oder sich unterhalb des Bereichs 1,3319–1,3331 festigt. Long-Positionen können nach den am Freitag entstandenen Kaufsignalen mit Ziel 1,3380–1,3386 weiter gehalten werden.

Im 5-Minuten-Chart gehören zu den aktuell relevanten Handelsmarken die Niveaus 1,3096–1,3107, 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Montag sind in Großbritannien keine interessanten Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant, während in den USA ein vergleichsweise wichtiger Bericht zu den Aufträgen für langlebige Güter erscheint. Bemerkenswert ist zudem, dass der Dollar während der asiatischen Sitzung aufgrund geopolitischer Faktoren nachgab, da die USA und Iran möglicherweise noch in dieser Woche an den Verhandlungstisch zurückkehren.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die zu seiner Bildung benötigte Zeit (Abpraller oder Ausbruch) bestimmt. Je kürzer die Zeitspanne, desto stärker das Signal.Wenn an einem bestimmten Level aufgrund falscher Signale zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten weitere Signale von diesem Level ignoriert werden.In Seitwärtsphasen kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus dürfen dann außer Acht gelassen werden.Im Stunden-Chart sollten Handelssignale des MACD-Indikators nur genutzt werden, wenn die Volatilität ausreichend hoch ist und ein Trend durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.Wenn zwei Niveaus sehr dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nachdem sich der Kurs 15 Pips in die richtige Richtung bewegt hat, sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Erklärungen zu den Charts:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Long- oder Short-Positionen oder als Quellen für Signale.

Rote Linien markieren Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend anzeigen und die bevorzugte Handelsrichtung signalisieren.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein zusätzlicher Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt verlassen werden, um scharfe Umkehrbewegungen gegen den vorangegangenen Trend zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und konsequentes Risikomanagement sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.