Der Test des Niveaus von 1,3345 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was die Gültigkeit des Einstiegspunkts für eine Short-Position im Pfund bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar in Richtung des Zielniveaus von 1,3317.
Trotz einer deutlichen Verbesserung der Einzelhandelsumsätze im Juli gemäß den Daten der Confederation of British Industry (CBI) hat das Pfund heute gegenüber dem US-Dollar deutlich nachgegeben. Der CBI Retail Sales-Indikator basiert auf einer Umfrage unter Einzelhändlern und dient als Frühindikator für die Entwicklung der Konsumnachfrage. Eine Verbesserung des Indikators stützt in der Regel die britische Währung über die Erwartungen an die Geldpolitik der Bank of England. Allerdings blieb der tatsächliche Wert im negativen Bereich, was darauf hinweist, dass die Umsätze weiterhin zurückgehen und die Daten dem Pfund daher keine nennenswerte Unterstützung liefern konnten.
Infolgedessen wurde die britische Währung von externen Faktoren abhängig, wobei die Marktstimmung gegenüber dem US-Dollar und nicht die inländischen Konjunkturdaten zum Haupttreiber wurde.
In der zweiten Tageshälfte wird die Richtung des Pfunds von den US-Daten zu den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter (US Durable Goods Orders) bestimmt werden, da der britischen Währung derzeit weitere inländische Impulse fehlen. Der Indikator spiegelt die Nachfrage nach teuren Gütern mit langer Lebensdauer wider und gilt als ein früher Hinweis auf die Investitionstätigkeit. Steigende Auftragseingänge deuten in der Regel auf ein höheres Unternehmensvertrauen und eine robuste US-Wirtschaft hin.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 konzentrieren.
Kaufsignal
Szenario Nr. 1:Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt in der Nähe von 1,3332 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung 1,3356 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3356 werde ich Long-Positionen schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau. Ein Anstieg des Pfunds ist heute nur zu erwarten, wenn die Konjunkturdaten schwach ausfallen.
Wichtig: Bevor Sie kaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade von dort aus nach oben zu bewegen begonnen hat.
Szenario Nr. 2:Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3311 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Aufwärtskorrektur auslösen. Eine Bewegung in Richtung der gegenüberliegenden Marken von 1,3332 und 1,3356 ist dann zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1:Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3311 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was einen schnellen Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das Hauptziel für Verkäufer wird der Bereich um 1,3281 sein. Dort werde ich Short-Positionen schließen und unmittelbar in die Gegenrichtung Long-Positionen eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau. Der Abwärtsdruck auf das Pfund dürfte heute nachlassen, wenn die Konjunkturdaten stark ausfallen.
Wichtig: Bevor Sie verkaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade von dort aus nach unten zu bewegen begonnen hat.
Szenario Nr. 2:Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 1,3332 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Abwärtskorrektur auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Marken von 1,3311 und 1,3281 ist dann zu erwarten.
Chärterklärung
Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann.Dicke grüne Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da eine weitere Aufwärtsbewegung über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt.Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann.Dicke rote Linie – das geschätzte Kursniveau, auf dem Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da eine weitere Abwärtsbewegung unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gilt.MACD-Indikator – beim Markteintritt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um heftigen Kursschwankungen nicht ausgesetzt zu sein. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Schutz können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit übergroßen Positionen handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die lediglich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.