Der Test des Preisniveaus von 1,3301 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als sich der MACD-Indikator bereits deutlich über der Nulllinie befand, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft. Der zweite Test von 1,3301 fiel mit dem Eintritt des MACD in die überkaufte Zone zusammen, was Szenario Nr. 2 für den Verkauf des Pfunds auslöste und zu einem kräftigen Rückgang von mehr als 25 Punkten führte.
Das Fehlen neuer Konjunkturdaten aus Großbritannien löste eine weitere Verkaufswelle beim Britischen Pfund aus und verhinderte, dass das Währungspaar das Tageshoch nach oben durchbrechen konnte. Dieses Szenario ist an den Devisenmärkten recht typisch, da fundamentale Faktoren wie Wirtschaftsdaten eine entscheidende Rolle spielen.
Als Nächstes warten wir auf die Veröffentlichung der US-Handelsbilanz für Waren, die Aufschluss darüber gibt, in welchem Umfang die Importe von Waren die Exporte übersteigen. Dieser Indikator ist ein wichtiger Bestandteil des BIP und spiegelt die außenwirtschaftliche Lage des Landes wider. Er kann zudem den Wechselkurs der nationalen Währung beeinflussen. Die Beobachtung der Entwicklung dieses Berichts hilft Tradern, die Wettbewerbsfähigkeit von US-Waren auf den Weltmärkten und die potenziellen Auswirkungen der Handelsbilanz auf das Wirtschaftswachstum einzuschätzen.
Im Anschluss an den Handelsbilanzbericht wird der Markt den Indikator für das Verbrauchervertrauen genau unter die Lupe nehmen. Dieser Indikator gilt allgemein als Frühindikator, da er die Stimmung der Verbraucher sowie ihre Erwartungen hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der eigenen finanziellen Situation widerspiegelt. Hohes Verbrauchervertrauen geht in der Regel mit steigenden Konsumausgaben einher, die einen bedeutenden Teil der US-Wirtschaft ausmachen. Ein Rückgang dieses Indikators kann hingegen auf eine bevorstehende Abschwächung der Geschäftstätigkeit und der Konsumnachfrage hindeuten.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 konzentrieren.
Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 1,3290 erreicht wird (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel in Richtung 1,3320 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3320 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus. Mit einem Anstieg des Pfunds ist heute nur zu rechnen, wenn die Konjunkturdaten schwach ausfallen.
Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich erst gerade von dort nach oben in Bewegung gesetzt hat.
Szenario #2:Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls das Kursniveau von 1,3269 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Anschließend ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,3290 und 1,3320 zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario #1:Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3269 erneut erreicht bzw. unterschritten wurde (die rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Währungspaares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 1,3238 sein; dort werde ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus. Der Verkaufsdruck auf das Pfund dürfte heute nachlassen, wenn die Konjunkturdaten stark ausfallen.
Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich erst gerade von dort nach unten in Bewegung gesetzt hat.
Szenario #2:Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls das Kursniveau von 1,3290 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Anschließend ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Marken bei 1,3269 und 1,3238 zu erwarten.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um sich nicht starken Kursschwankungen auszusetzen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Kapital sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.