Handelsanalyse und Trading-Empfehlungen für den japanischen Yen
Der Test des Kurses von 163,63 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begonnen hatte, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den richtigen Einstiegspunkt für Dollar-Käufe bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar jedoch nur um 5 Punkte, und damit war die Bewegung bereits beendet.
Das Schlüsselereignis des Tages ist der FOMC-Beschluss zum Leitzins, zusammen mit der begleitenden Erklärung und der Pressekonferenz von Kevin Warsh. Das Ergebnis der Sitzung wirkt sich direkt auf den japanischen Yen aus, der stark von der Geldpolitik der Fed und den Renditen von US-Anleihen abhängt. Der Ton der Notenbanker wird die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Schritte prägen, weshalb der Markt jedes Signal genau beobachten wird. Wie oben erwähnt, reagiert der japanische Yen über die Renditedifferenzen auf die Entscheidung. Kommt es zu einer unerwarteten Straffung oder zu „hawkishen“ Kommentaren von Warsh, könnte der Dollar deutlich zulegen, wodurch USD/JPY aufgrund der sich ausweitenden Zinsdifferenz zu Japan weiter steigen würde. Ein weiterer kräftiger Anstieg des Währungspaares würde jedoch erneut Sorgen über mögliche Deviseninterventionen verstärken, da die Bank of Japan in Phasen übermäßiger und rascher Yen-Schwäche wiederholt am Markt interveniert hat, um die Währung zu stützen. Ein „dovisher“ Ausgang der Sitzung hingegen würde das Währungspaar nach unten drehen und diesen Druck mindern.
Für die Intraday-Strategie konzentriere ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt bei etwa 163,75 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel im Bereich der Marke von 164,31 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 164,31 werde ich Long-Positionen schließen und in Gegenrichtung Short-Positionen eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Ein Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, das Potenzial ist jedoch eher begrenzt. Wichtig: Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus anzusteigen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs das Niveau von 163,51 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 163,75 und 164,31 ist zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 163,51 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen könnte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird das Niveau von 162,83 sein, wo ich Short-Positionen schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung eröffnen werde (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Paar wird heute im Falle einer Intervention der Zentralbank zurückkehren. Wichtig: Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort aus zu fallen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs das Niveau von 163,75 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 163,51 und 162,83 ist zu erwarten.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um sich nicht dem Risiko starker Wechselkursschwankungen auszusetzen. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader eine von vornherein verlustreiche Strategie.