Der erste Test der Marke von 163,68 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 163,68 fiel mit dem Eintritt des MACD in den überkauften Bereich zusammen, wodurch Sell Scenario #2 umgesetzt werden konnte und ein Rückgang des US-Dollars einsetzte.
Der japanische Yen hat sich nach einer weiteren Währungsintervention der Bank of Japan erneut aufgewertet. Doch selbst dieser starke Rückgang des Paares in Richtung der Marke von 159,00 wurde rasch wieder aufgekauft, was dazu beitrug, das Marktgleichgewicht zu erhalten. Im weiteren Verlauf wartet der Markt auf die Veröffentlichung des University of Michigan Consumer Sentiment Index und der US-Inflationserwartungen. Das Verbrauchervertrauen spiegelt die Bereitschaft der Haushalte wider, Geld auszugeben, während die Inflationserwartungen von der Federal Reserve bei der Einschätzung des künftigen Inflationsdrucks genau beobachtet werden. Starke Werte könnten die Risikobereitschaft dämpfen und zum Monatsende einen stärkeren US-Dollar auslösen.
Für die Intraday-Strategie stütze ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Scenario #1 und Scenario #2.
Szenario #1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs den Einstiegspunkt bei etwa 160,24 (die grüne Linie im Chart) erreicht, mit dem Ziel eines Anstiegs auf 161,03 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 161,03 plane ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen zu eröffnen, da ich von diesem Niveau aus mit einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten rechne. Ein weiterer Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, allerdings dürfte das Aufwärtspotenzial begrenzt sein.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 159,87 kommt, während sich der MACD-Indikator in überverkauftem Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bullische Trendumkehr auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 160,24 und 161,03 zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario #1: Ich plane, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,87 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das Hauptziel der Verkäufer wird 159,03 sein. Dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen zu eröffnen, da ich von diesem Niveau aus mit einer Erholung von 20–25 Punkten rechne. Der Verkaufsdruck auf das Paar dürfte heute zurückkehren, falls die Bank of Japan interveniert.
Wichtig: Stellen Sie vor dem Verkauf sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 160,24 kommt, während sich der MACD-Indikator in überkauftem Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bärische Trendumkehr einleiten. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,87 und 159,03 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Im Allgemeinen ist es am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsberichte aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie stets Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit übermäßig großen Positionsgrößen handeln.
Denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben skizzierten. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustträchtige Strategie.