Der Preistest bei 159,87 fiel mit dem Moment zusammen, in dem der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen. Damit wurde der korrekte Einstiegspunkt für den Verkauf des Dollars bestätigt. In der Folge fiel das Währungspaar um 100 Pips.
Am vergangenen Freitag konnte der Dollar seine Positionen gegenüber Risikoanlagen trotz einer soliden Aufwärtskorrektur in der ersten Tageshälfte nicht halten. Zur Mittagszeit begann sich das Bild zu drehen. Die Abschwächung des Dollars wurde deutlicher, was die Trader dazu veranlasste, ihre Positionen neu zu bewerten. Sowohl technische Faktoren als auch wachsende Sorgen über neue Interventionen spielten hierbei eine Rolle. Der neue bärische Impuls im Währungspaar wurde durch großangelegte Deviseninterventionen der Bank of Japan in den vergangenen Tagen unterstützt. Diese Maßnahmen, die darauf abzielten, den Wechselkurs der Landeswährung zu stabilisieren und eine übermäßige Aufwertung zu verhindern, erwiesen sich als wirksam bei der Wiederherstellung der Stärke des Yen.
Die Maßnahmen der BoJ lösten lebhafte Diskussionen unter Analysten aus. Einerseits trugen die Interventionen dazu bei, die starke Abwertung des Yen zu bremsen, was für die exportorientierte japanische Wirtschaft von großer Bedeutung ist. Andererseits können derartige Schritte andere Währungspaare destabilisieren – wie deutlich beim Euro und Pfund gegenüber dem US‑Dollar zu sehen – und Gegenmaßnahmen anderer Zentralbanken provozieren. Der Markt wird die weiteren Reaktionen der Zentralbank und die möglichen Auswirkungen auf das globale Finanzsystem genau beobachten.
Für die Intraday-Strategie werde ich in erster Linie die Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 umsetzen.
Szenario #1: Ich plane heute den Kauf von USD/JPY, sobald der Einstiegspunkt im Bereich von 157,02 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 157,79 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 157,79 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und im Gegenzug Short-Positionen zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am besten kehrt man bei Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern von USD/JPY zu Käufen des Währungspaares zurück. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses im Bereich von 156,57 kommt, und zwar in dem Moment, in dem sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 157,02 und 157,79 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario #1: Ich plane heute den Verkauf von USD/JPY erst nach einem Durchbruch des Niveaus von 156,57 (die rote Linie im Chart), was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 155,78, wo ich plane, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar eine Long-Position in Gegenrichtung zu eröffnen (mit der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Verkäufer werden jederzeit wieder auf den Plan treten – es braucht dafür lediglich einen Hinweis der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses im Bereich von 157,02 kommt, wenn sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 156,57 und 155,78 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen äußerst vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreichen Handel ist ein klarer Handelsplan erforderlich, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen auf Grundlage der aktuellen Marktsituation sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.