USD/JPY: Trading-Tipps für Anfänger – 4. August (US-Session)

Handelsrückblick und Tipps für den Handel mit dem japanischen Yen

Der Test des Niveaus bei 157,91 erfolgte zu einem Zeitpunkt, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war und damit das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte.

Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich nun auf das bevorstehende Paket an US-Konjunkturdaten, darunter die Handelsbilanz, die Job Openings and Labor Turnover Survey (JOLTS) sowie die Auftragseingänge der Industrie. Händler werden jede Veröffentlichung genau analysieren, um den aktuellen Zustand der US-Wirtschaft einzuschätzen und die nächsten geldpolitischen Schritte der Federal Reserve zu antizipieren. Eine sich verbessernde Handelsbilanz könnte beispielsweise auf eine stärkere Exportentwicklung hindeuten, während ein deutlicher Anstieg offener Stellen in Verbindung mit einem geringeren Arbeitskräfteumschlag in der Regel als Zeichen eines robusten Arbeitsmarktes gewertet wird, was die Fed zu weiteren geldpolitischen Straffungen ermutigen könnte. Schwache oder unerwartet enttäuschende Auftragseingänge der Industrie könnten hingegen Befürchtungen über eine nachlassende Industrieaktivität und damit einhergehend ein geringeres gesamtwirtschaftliches Wachstum schüren.

Der japanische Yen dürfte auf diese Veröffentlichungen vor allem über Veränderungen im Zinsdifferenzial zwischen den USA und Japan reagieren. Starke US-Arbeitsmarktdaten könnten den USD/JPY nach oben treiben, da sie die Erwartungen an höhere US-Zinsen verstärken, während schwächer als erwartete Daten einen Rückgang des Währungspaares auslösen könnten.

Was meine Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich in erster Linie auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Szenario Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs das Einstiegsniveau um 158,03 (grüne Linie im Chart) erreicht, mit dem Ziel eines Anstiegs auf 158,34 (die dickere grüne Linie im Chart). Bei 158,34 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen zu eröffnen, in Erwartung einer Korrektur um 30–35 Punkte. Ein weiterer Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, allerdings dürften die Gewinne begrenzt bleiben.

Wichtig: Bevor Sie eine Long-Position eröffnen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach oben zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn das Niveau von 157,80 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bullische Umkehr auslösen. In diesem Fall ist ein Anstieg in Richtung 158,03 und 158,34 zu erwarten.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Ich plane, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 157,60 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was voraussichtlich eine rasche Abwärtsbewegung des Paares auslöst. Das erste Abwärtsziel liegt bei 157,53, wo ich Short-Positionen schließen und sofort Long-Positionen eröffnen möchte, in Erwartung einer Erholung um 20–25 Punkte. Der Abwärtsdruck auf das Paar dürfte zurückkehren, falls die Zentralbank interveniert.

Wichtig: Bevor Sie eine Short-Position eröffnen, stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, nach unten zu drehen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn das Niveau von 158,03 zweimal hintereinander getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine bärische Umkehr auslösen. In diesem Fall ist ein Rückgang in Richtung 157,80 und 157,53 zu erwarten.

ChartnotesDünne grüne Linie – der empfohlene Einstiegskurs für das Eröffnen einer Long-Position.Breite grüne Linie – das empfohlene Take-Profit-Niveau bzw. ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursanstiege über dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gelten.Dünne rote Linie – der empfohlene Einstiegskurs für das Eröffnen einer Short-Position.Breite red line – das empfohlene Take-Profit-Niveau bzw. ein Bereich, in dem Gewinne manuell gesichert werden können, da weitere Kursrückgänge unter dieses Niveau hinaus als unwahrscheinlich gelten.MACD-Indikator – achten Sie beim Einstieg in den Markt besonders auf überkaufte und überverkaufte Marktsituationen.

Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten bei Handelsentscheidungen besondere Vorsicht walten lassen. Im Allgemeinen ist es ratsam, sich vor wichtigen Fundamentaldaten vom Markt fernzuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich dafür entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Loss-Orders, um potenzielle Verluste zu begrenzen. Das Trading ohne Stop-Loss-Orders kann sehr schnell zum Verlust Ihres gesamten Kapitals führen, insbesondere wenn Sie große Positionsgrößen ohne angemessenes Risikomanagement handeln.

Denken Sie schließlich daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben beschriebenen. Spontane Handelsentscheidungen, die ausschließlich auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Händler in der Regel eine verlustbringende Strategie.