Keines der von mir angegebenen Niveaus wurde in der ersten Tageshälfte getestet, da sich die Trader im Vorfeld der wichtigen Daten zurückhielten.
All dies deutet darauf hin, dass der Euro dem bevorstehenden US-Arbeitsmarktbericht mit vorsichtiger Spannung entgegensieht, da dieses Datenpaket den Kurs der Handelsaktivität zum Wochenausklang verändern könnte. Die zentrale Kennzahl wird die Veränderung der Nonfarm-Beschäftigung sein, die als Barometer für den Gesundheitszustand der US-Wirtschaft gilt. Zudem werden die Arbeitslosenquote und die Daten zu den durchschnittlichen Stundenlöhnen veröffentlicht. Der Arbeitsmarktbericht ist wichtig, weil er sich direkt auf die Erwartungen in Bezug auf den Leitzins der Fed auswirkt, da ein starker Arbeitsmarkt der Notenbank mehr Spielraum für eine straffere Geldpolitik gibt.
Der Markt wird dem Lohnwachstum besondere Beachtung schenken, da ein schnellerer Anstieg der Löhne auf anhaltenden Inflationsdruck hindeutet und die Argumente für einen restriktiven Kurs untermauert. Auf der Agenda steht außerdem eine Rede des FOMC-Mitglieds Thomas Barkin, da jede Andeutung zu den künftigen Schritten der Notenbank eine kräftige Bewegung im Währungspaar auslösen könnte. Zusammengenommen schaffen diese Ereignisse einen dichten Nachrichtenhintergrund, vor dem die Gemeinschaftswährung mit erhöhter Volatilität konfrontiert sein wird.
Für den Euro sind die Implikationen klar. Starke Daten werden die Nachfrage nach dem US-Dollar erhöhen und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigern, was Druck auf EUR/USD ausübt und seine jüngsten Aufwärtsversuche möglicherweise unterbricht. Ein schwächeres Ergebnis hingegen spielt der Gemeinschaftswährung in die Hände, da es den US-Dollar schwächt und das Interesse an Risikoanlagen wiederbelebt.
Was die Intraday-Strategie angeht, werde ich mich stärker auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Szenario Nr. 1: Heute kann der Euro gekauft werden, wenn der Kurs etwa 1,1533 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Zielanstieg in Richtung 1,1556. Bei 1,1556 plane ich, den Markt zu verlassen und gleichzeitig den Euro in Gegenrichtung zu verkaufen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung vom Einstiegskurs. Ein Anstieg des Euro ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig! Vor dem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, sich von ihr nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, den Euro zu kaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1517 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1533 und 1,1556 ist zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Ich plane, den Euro zu verkaufen, nachdem der Kurs 1,1517 erreicht (rote Linie im Chart). Das Ziel liegt bei 1,1490, wo ich plane, den Markt zu verlassen und sofort in Gegenrichtung zu kaufen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten Bewegung in die entgegengesetzte Richtung vom Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Währungspaar wird nach starken Daten zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, sich von ihr nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, den Euro zu verkaufen, falls der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1533 testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1517 und 1,1494 ist zu erwarten.
Was im Chart dargestellt ist:Dünne grüne Linie – Einstiegsniveau, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;Breite grüne Linie – erwartetes Kursniveau, an dem ein Take-Profit platziert oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegsniveau, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;Breite rote Linie – erwartetes Kursniveau, an dem ein Take-Profit platziert oder der Gewinn manuell mitgenommen werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen als Orientierung zu nutzen.Wichtig. Anfänger im Forex-Handel müssen bei der Wahl des Einstiegszeitpunkts sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Kontoguthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management nutzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontan getroffene Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine Verluststrategie.