Der Test von 1,3498 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaars begrenzte. Aus diesem Grund habe ich das Pfund nicht gekauft.
In der zweiten Tageshälfte dürfte das Fehlen von US-Konjunkturdaten dazu führen, dass die Richtung des Pfunds vor allem von der allgemeinen Risikobereitschaft bestimmt wird. Ohne neue Daten fehlen dem Dollar frische Impulse für eine Erholung, während die nach dem schwachen US-Arbeitsmarktbericht aufgekommene bullische Stimmung weiterhin Spielraum hat, sich fortzusetzen. Schwache Beschäftigungsdaten hatten zuvor die Erwartungen an eine restriktive Geldpolitik der Federal Reserve gedämpft und den Dollar stark unter Druck gesetzt; diese Schwäche bestimmt weiterhin das Kräfteverhältnis am Markt. Unter diesen Bedingungen ist das Pfund weitgehend von externen Faktoren abhängig, doch das Gesamtbild bleibt günstig. Solange der Dollar unter Druck steht, hat GBP/USD die Möglichkeit, seinen Aufwärtstrend beizubehalten und seine jüngsten Gewinne auszubauen.
Was die Intraday-Strategie betrifft, konzentriere ich mich in erster Linie auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu kaufen, sobald der Einstiegspunkt bei etwa 1,3502 (die dünne grüne Linie im Chart) erreicht ist, mit dem Ziel eines Anstiegs auf 1,3519 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3519 werde ich die Long-Position schließen und unmittelbar eine Short-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten Bewegung vom Niveau aus. Es ist damit zu rechnen, dass das Pfund heute im Einklang mit dem bestehenden Trend weiter steigt. Wichtig: Vor einem Kauf vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, das Pfund zu kaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 1,3492 testet, während sich der MACD-Indikator in der überverkauften Zone befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Umkehr nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3502 und 1,3519 ist dann zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 1,3492 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen sollte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird der Bereich um 1,3477 sein. Dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die Gegenrichtung eröffnen, mit einem Ziel einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten vom Niveau aus. Ein starker Abwärtsdruck auf das Pfund wird heute voraussichtlich nicht zurückkehren. Wichtig: Vor einem Verkauf vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, das Pfund zu verkaufen, falls der Kurs zweimal hintereinander den Bereich um 1,3502 testet, während sich der MACD-Indikator in der überkauften Zone befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und eine Umkehr nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3492 und 1,3477 ist dann zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteinstieg äußerste Vorsicht walten lassen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es in der Regel am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen zu geraten. Wenn Sie sich entscheiden, während einer Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, verwenden Sie immer Stop-Orders, um mögliche Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Handelskonto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management anwenden und mit großen Positionsgrößen handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.