Der Test des Kurses bei 1,3502 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als sich der MACD-Indikator gerade erst von der Nulllinie nach oben zu bewegen begann, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe im Pfund bestätigte. In der Folge stieg das Währungspaar um 20 Pips.
Die „hawkishen“ Kommentare der Federal Reserve konnten keinen ausreichenden Druck auf das britische Pfund ausüben, begrenzten jedoch eindeutig dessen Aufwärtspotenzial gegenüber dem US‑Dollar. In einem Interview deutete die Präsidentin der Cleveland Federal Reserve Bank, Beth Hammack, an, dass mehrere Zinserhöhungen nötig sein könnten, um die Inflation wieder auf das 2%-Ziel zurückzuführen. Diese Einschätzung trug teilweise zur Stärkung der US‑Währung bei, da die Aussicht auf ein höheres Zinsniveau traditionell deren Attraktivität erhöht.
Heute ist der britische Wirtschaftskalender erneut leer, sodass dem Pfund eigene Impulse fehlen. In Abwesenheit interner Treiber haben die Käufer des Pfunds die Chance, den Bullenmarkt zu stützen, zumal die britische Währung bereits von der jüngsten Aufwärtsdynamik profitiert. Die entscheidende Voraussetzung bleibt jedoch das Verhalten des Dollars, und eine Aufwärtswende der US‑Währung vor dem Hintergrund der „hawkishen“ Rhetorik der Fed könnte diese Entwicklung noch bis zum Ende der europäischen Sitzung begrenzen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich heute stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, heute Pfund zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 1,3514 (grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 1,3545 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3545 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Nach den guten Daten ist heute mit einem Anstieg des Pfunds zu rechnen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Pfund zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3500 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur führen. Ein Anstieg bis zu den Gegenniveaus von 1,3514 und 1,3545 ist möglich.
VerkaufszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute nach einem erneuten Test des Niveaus bei 1,3500 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem raschen Rückgang des Währungspaares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer liegt bei 1,3468; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Schlechte Nachrichten werden das Pfund wieder unter Druck setzen. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, heute Pfund zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 1,3514 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur führen. Ein Rückgang bis zu den Gegenniveaus von 1,3500 und 1,3468 ist möglich.
Wichtig: Unerfahrene Forex-Händler sollten Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren – insbesondere dann, wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von Natur aus eine verlustreiche Strategie.