Die von mir am Freitag genannten Niveaus wurden nicht getestet.
Der enttäuschende Einzelhandelsumsatzbericht prägte den Handelstag und schwächte den Dollar. Die Umsätze in den USA gingen im Juli um 0,6 % zurück – das schlechteste Ergebnis seit über einem Jahr – und ohne Automobile und Benzin betrug der Rückgang 0,2 %. Da der Konsum einen großen Teil der US-Wirtschaft ausmacht, untergraben derart schwache Daten die Argumente für einen restriktiven Kurs der Federal Reserve, und die US-Währung verlor an Unterstützung. Leider stehen derzeit keine britischen Konjunkturdaten im Kalender, die das Pfund in seiner weiteren Aufwärtsbewegung stützen könnten. In dieser Situation wird das Pfund von externen Faktoren abhängig, und sein wichtigster Orientierungspunkt bleibt die Stimmung gegenüber dem Dollar. Mangels Impulsen könnte der Handel in GBP/USD erneut in eine neue Seitwärtsphase übergehen, da es dem Währungspaar ohne innere Katalysatoren schwerfallen wird, seinen Aufwärtsmomentum beizubehalten.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich eher auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 1,3559 liegt (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 1,3587 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3587 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung Short-Positionen zu eröffnen (erwartete Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Ein weiteres Wachstum des Pfunds kann heute im Rahmen des Trends erwartet werden. Wichtig! Vor einem Kauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls das Niveau von 1,3541 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg kann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3559 und 1,3587 erwartet werden.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3541 (rote Linie im Chart) aktualisiert wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Ziel für Verkäufer wird 1,3507 sein; dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (erwartete Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Nur schlechte Nachrichten werden den Druck auf das Pfund zurückbringen. Wichtig! Vor einem Verkauf stellen Sie sicher, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls das Niveau von 1,3559 zweimal in Folge getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtswende des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,3541 und 1,3507 kann erwartet werden.
Was der Chart zeigt:Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Käufe des Trading-Instruments;Dicke grüne Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkäufe des Trading-Instruments;Dicke rote Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.Wichtig: Anfänger im Forex-Handel müssen Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management praktizieren und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.