USDJPY: Einfache Trading-Tipps für Anfänger am 17. August. Analyse der gestrigen Forex-Trades

Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Japanischen Yen

Der Preistest bei 159,15 erfolgte, als der MACD-Indikator deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte.

Obwohl der US‑Dollar am vergangenen Freitag aufgrund eines schwachen Einzelhandelsberichts unter Druck geriet, kam es beim Währungspaar USD/JPY zu keinen nennenswerten Veränderungen. Der Japanische Yen bleibt im Mittelpunkt der Diskussionen über die Politik der Bank of Japan, ausgelöst durch Äußerungen des ehemaligen Finanzministeriumsbeamten Takehiko Nakao. Seiner Ansicht nach sollte die Zentralbank auf jeder Sitzung den Leitzins anheben, um den Zinsabstand zu den USA zu verringern und den Druck auf die Landeswährung zu mindern. Die Logik dahinter ist klar: Die große Renditedifferenz zwischen Japan und den USA ist seit Langem der Hauptgrund für die Schwäche des Yen, und ihre Verringerung könnte die Währung wieder stützen. Nakao betonte, dass die realen Zinsen in Japan weiterhin negativ seien, während sie in anderen großen Volkswirtschaften positiv ausfallen, und dass ein Leitzins von 2,25 % oder sogar 2,5 % nichts Ungewöhnliches wäre. Mit anderen Worten: Die BOJ verfügt über erheblichen Spielraum für eine Normalisierung ihrer Geldpolitik, und er sieht eine schrittweise Straffung durch Zinserhöhungen als das wichtigste Instrument, um eine weitere Yen-Abwertung zu verhindern – ein Ansatz, der weitaus nachhaltiger ist als einmalige Maßnahmen. Solange der Zinsabstand besteht, wird der Druck auf den Yen offensichtlich anhalten.

Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien

Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegskurs in den Bereich von 159,15 steigt (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 159,76 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,76 beabsichtige ich, meine Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am sinnvollsten ist es, das Paar während Korrekturen und ausgeprägter Rücksetzer in USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor einem Kauf sollten Sie sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach oben zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu kaufen, falls das Niveau von 158,97 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Anstieg kann in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,15 und 159,76 erwartet werden.

Verkaufsszenarien

Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 158,97 nach unten durchbrochen wird (rote Linie im Chart), was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 158,48 sein. Dort plane ich, meine Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Angesichts der Möglichkeit eines bloßen Hinweises seitens der Zentralbank können Verkäufer jederzeit wieder in den Markt zurückkehren. Wichtig! Vor einem Verkauf sollten Sie sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort aus nach unten zu bewegen.

Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu verkaufen, falls das Niveau von 159,15 zweimal hintereinander getestet wird und sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 158,97 und 158,48 ist dann zu erwarten.

Was der Chart zeigt:Dünne grüne Linie – Einstiegskurs für Käufe des Handelsinstruments;Dicke grüne Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – Einstiegskurs für Verkäufe des Handelsinstruments;Dicke rote Linie – geschätzter Kurs, bei dem Take Profit gesetzt oder der Gewinn realisiert werden kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus eher unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.

Wichtig: Einsteiger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen mit großer Vorsicht treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Kennzahlen ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Konto sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben skizziert. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler in der Regel eine Verluststrategie.