Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 18. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Analyse des Montagshandels:1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD verzeichnete am Montag einen leichten Rückgang, jedoch blieb die Volatilität den gesamten Tag über äußerst gering. Daher ist es kaum sinnvoll, über nennenswerte Kursveränderungen zu sprechen. Eine Bewegung von 30–40 Pips im britischen Pfund ist typisches Marktrauschen. Somit kann man nicht einmal sagen, dass der Markt stark auf die niederschmetternden Nachrichten aus dem Nahen Osten reagiert hat. Das GBP/USD-Paar befindet sich weiterhin klar in einem Aufwärtstrendkanal, sodass die Aufwärtsbewegung in dieser Woche gut anhalten könnte. Außerdem sollten die Drohungen aus dem Iran derzeit nicht überbewertet werden, da Teheran sich der möglichen Konsequenzen eines solchen Vorgehens bewusst sein muss. In dieser Woche (insbesondere am Dienstag und Mittwoch) sollten Trader ihr Augenmerk auf die britischen Konjunkturdaten richten. Auf den heutigen Arbeitsmarktbericht folgt morgen der Inflationsbericht. Der Inflationsbericht wird die Geldpolitik der Bank of England in den kommenden Monaten maßgeblich beeinflussen.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart entstanden am Montag keine Handelssignale. Daher hatten Anfängertrader keine Grundlage, Positionen zu eröffnen. Die Volatilität des Paares war ohnehin gering, und bei einer derart niedrigen Volatilität würden selbst vorhandene Signale keine Gewinne bringen.

Wie man am Dienstag handelt:

Im Stundenchart befindet sich das GBP/USD-Paar weiterhin in einem Aufwärtstrend. Unserer Ansicht nach sollte das britische Pfund weiter steigen, auch wenn es von lokalen Faktoren nicht unterstützt wird. Im Wochenchart setzt sich die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung fort. Diese Bewegung ist noch nicht abgeschlossen. Der Glaube des Marktes an eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September lässt nach, da die jüngsten US-Makrodaten schwach ausgefallen sind. Nur eine Konsolidierung unterhalb des Aufwärtskanals im Stundenchart könnte dem Dollar ermöglichen, wieder zuzulegen.

Am Dienstag können Anfängertrader Short-Positionen eröffnen, falls es im Bereich 1,3587–1,3598 zu einem Abprall kommt, mit Kursziel 1,3456–1,3476. Long-Positionen können mit Ziel 1,3631–1,3641 eröffnet werden, wenn sich der Kurs oberhalb des Bereichs 1,3587–1,3598 festsetzt.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Kursmarken für den Handel relevant: 1,3175–1,3180, 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Dienstag veröffentlicht Großbritannien Daten zur Arbeitslosenquote, zur Zahl der Arbeitslosen sowie Veränderungen der Lohnwachstumsraten. In den USA erscheinen Berichte zum Bausektor und der wöchentliche ADP-Bericht. Von allen Veröffentlichungen ist vor allem der Arbeitslosenbericht aus Großbritannien hervorzuheben.

Wichtigste Regeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wurde. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Level zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale aus diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder auch gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart empfiehlt es sich, dies nur bei hoher Volatilität zu tun, wenn eine Trendlinie oder ein Kanal den Trend zusätzlich bestätigt.Wenn zwei Levels sehr nah beieinander liegen (im Abstand von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was die Charts zeigen:

Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung derzeit bevorzugt gehandelt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Konjunkturberichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Während ihrer Veröffentlichung sollte der Handel daher mit größter Vorsicht erfolgen, oder man zieht sich vorübergehend aus dem Markt zurück, um plötzliche, starke Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten beachten, dass nicht jede Transaktion profitabel sein wird. Eine klar definierte Handelsstrategie und ein solides Risikomanagement sind entscheidend für dauerhaften Erfolg im Trading.