Der Preistest bei 1,3535 erfolgte, als der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Käufe im Pfund bestätigte. Infolgedessen stieg das Währungspaar um 10 Pips.
Die Industrieproduktion in den USA legte zu und stieg im Monatsvergleich um 0,2 % und im Jahresvergleich um 1,1 %; die Struktur des Berichts war jedoch äußerst uneinheitlich. Der Häusermarkt verstärkte die Widersprüche am Markt nur noch. Die Baugenehmigungen stiegen auf 1,44 Millionen, doch die tatsächlichen Baubeginne brachen um 12,4 % auf 1,24 Millionen ein. Das Britische Pfund nutzte die Unfähigkeit des Dollars, aus den gemischten Daten Kapital zu schlagen. Das Währungspaar GBP/USD behauptete sich, da die uneinheitliche Natur der Berichte der US-Währung keinen Anlass zur Stärke gab.
Heute startet die Britische Währung in die erste Tageshälfte mit Blick auf den wichtigen Inflationsbericht, der den Verbraucherpreisindex (CPI), den Kernindex und den Einzelhandelspreisindex umfassen wird. Die Inflationsdaten haben für das Pfund ein besonderes Gewicht, da sie die Erwartungen an die Geldpolitik der Bank of England prägen, und der Kernwert wird höher bewertet, weil er den anhaltenden Preisdruck ohne volatile Komponenten widerspiegelt. Der Markt wird in erster Linie auf Abweichungen zwischen den tatsächlichen Zahlen und den Prognosen reagieren. Die Situation wird durch das Dilemma der Zentralbank zusätzlich verschärft. Die BoE muss sich in einem sich abschwächenden Arbeitsmarkt, wie bereits erwähnt, und anhaltend steigenden Preisen zurechtfinden, wobei die hohe Inflation die Balance zusätzlich erschwert. Für das Währungspaar GBP/USD könnten starke Inflationsdaten Unterstützung bieten, da sie die Argumente gegen eine Lockerung der Geldpolitik stärken würden, während nachlassende Teuerungsraten das Pfund schwächen und der BoE Gründe für eine Pause liefern würden.
In Bezug auf die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger Fundamentaldaten ist es am besten, sich aus dem Markt herauszuhalten, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine verlustreiche Strategie.