Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 20. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse des Handels am Mittwoch1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Mittwoch eine recht starke Aufwärtsbewegung, die mit dem aktuellen technischen Bild übereinstimmt und zudem eine Folge des britischen Inflationsberichts gewesen sein könnte. Wir sind uns nicht sicher, ob die energische Reaktion des Marktes tatsächlich ausschließlich auf den Inflationsbericht zurückzuführen ist, doch dieser lieferte formale Gründe für Käufe des britischen Pfunds. Die Inflation im Vereinigten Königreich stieg auf 2,9 %, während die Kerninflation bei 2,6 % lag (über den Prognosen). Die Zahlen waren nicht übermäßig stark, unterstützten jedoch Käufe des britischen Pfunds, da die Bank of England nun möglicherweise „hawkisher“ auftreten könnte als zuvor. Allerdings hätte die britische Währung auch ohne den Verbraucherpreisindex weiter steigen können und sollen. Es sei nochmals daran erinnert, dass nahezu alle Faktoren derzeit auf eine Abwertung der amerikanischen Währung hindeuten. Auf den höchsten Zeitebenen sind sowohl lokale als auch globale Aufwärtstrends zu erkennen.

5M-Chart des GBP/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurden am Mittwoch drei nicht besonders starke Kaufsignale generiert, und selbst diese hätten Einsteigertradern Gewinne bringen können. Leider bildete sich das erste Kaufsignal nicht direkt zu Beginn des „Flugs“. Ein Ausbruch über die Spanne von 1,3587–1,3598 ermöglichte jedoch ebenfalls das Eröffnen von Long-Positionen. Ein Rückprall aus dem Bereich 1,3631–1,3641 veranlasste zur Schließung der Longs und zum Eröffnen von Short-Positionen. Ein erneuter Rückprall aus dem Bereich 1,3587–1,3598 erlaubt es wiederum, Longs in Betracht zu ziehen.

Wie man am Donnerstag handelt:

Im Stundenchart hält das GBP/USD‑Währungspaar seinen Aufwärtstrend aufrecht. Aus unserer Sicht sollte das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn lokale Faktoren keine Unterstützung bieten. Im Wochenchart setzt sich die Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange in Richtung der oberen Begrenzung fort und ist noch nicht abgeschlossen. Der Glaube des Marktes an eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September schwindet rasch, da die jüngsten US‑Makrodaten den Dollar unter Druck gesetzt haben. Erst ein Bruch unterhalb des aufwärtsgerichteten Kanals im Stundenchart würde auf einen möglichen Rückgang des Paares hindeuten.

Am Donnerstag können Einsteiger Short-Positionen eröffnen, wenn sich der Kurs unterhalb der Spanne 1,3587–1,3598 etabliert, mit Kurszielen bei 1,3456–1,3476. Long-Positionen können mit Zielen bei 1,3631–1,3641 und 1,3695 eröffnet werden, falls der Kurs vom Bereich 1,3587–1,3598 nach oben abprallt.

Im 5‑Minuten‑Chart sollten für den Handel die folgenden Niveaus berücksichtigt werden: 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641 und 1,3695. Am Donnerstag sind weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen angesetzt, sodass es im Tagesverlauf nur wenig geben wird, worauf Trader reagieren können. Dennoch könnte die Aufwärtsbewegung der britischen Währung heute anhalten. Trader müssen sich daher auf die reine technische Analyse stützen.

Hauptregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird danach beurteilt, wie viel Zeit seine Entstehung (Rückprall oder Ausbruch eines Niveaus) in Anspruch nimmt. Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.Werden rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund von Fehlsignalen eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder überhaupt keine Signale generieren. Technische Niveaus können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.Beim Handel mit MACD‑Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und dann zu tun, wenn eine Trendlinie oder ein Kanal den Trend bestätigt.Wenn zwei Niveaus sehr dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsbereiche (Preisniveaus bzw. -zonen) stellen sowohl Zielmarken beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders als auch Quellen für Handelssignale dar.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit vorteilhafter ist.

Der MACD‑Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Veröffentlichungen (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht gehandelt oder der Markt vorübergehend verlassen werden, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Einsteiger im Forex‑Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines konsequenten Money-Managements ist entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.