Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 24. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Anfänger

Analyse des Freitags-Handels:1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Das Währungspaar EUR/USD hat am Freitag seine Aufwärtsdynamik beibehalten – das ist die wichtigste Erkenntnis. In der vergangenen Woche zeigte die europäische Währung ein solides Wachstum, das unserer Einschätzung nach vollkommen gerechtfertigt war und auch ohne die aufsehenerregende Entscheidung des U.S. Treasury hätte stattfinden müssen. Natürlich kam es zu Korrekturen, doch mittelfristig sollte der Euro gegenüber dem Dollar weiter zulegen. Die Lage für die amerikanische Währung verschlechtert sich von Woche zu Woche, während die technische Analyse auf höheren Zeitrahmen auf die Fortsetzung eines übergeordneten Aufwärtstrends hindeutet. Am Freitag unterstützte der makroökonomische Hintergrund abwechselnd sowohl den Euro als auch den Dollar. Zunächst wurden für die Eurozone und Deutschland für den August recht positive Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungs- und den Fertigungssektor veröffentlicht. Anschließend erschienen in den USA widersprüchliche Einkaufsmanagerindizes, doch der Dienstleistungssektor erzielte im August nahezu einen Weltrekord und überstrahlte damit die negativen Daten aus dem Fertigungssektor. Infolgedessen legte der Euro am Morgen zu, während der Dollar am Nachmittag an Stärke gewann. Dennoch müssen wir erneut betonen, dass die makroökonomischen Daten derzeit nicht die Marktstimmung bestimmen.

5M-Chart des EUR/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart entstanden am Freitag keine Handelssignale. Während der US-Handelssitzung näherte sich der Kurs dem Bereich von 1,1655–1,1665, reagierte jedoch nicht darauf; folglich wurden keine Signale generiert.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Aufwärtstrend fort. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihren entschlossenen Anstieg auch ohne lokale Unterstützung fortsetzen sollte. In den vergangenen Monaten hat der Markt zahlreiche Faktoren zugunsten des Euro hartnäckig ignoriert, weshalb wir weiterhin mit einer Aufwärtsbewegung rechnen.

Am Montag können Anfänger Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1584–1,1594 in Betracht ziehen, falls sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1665 festsetzt. Long-Positionen können bei einem Abprall vom Bereich 1,1655–1,1665 eröffnet werden, mit Zielen bei 1,1745–1,1754.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken zu beachten: 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754 und 1,1830–1,1837. Für Montag sind weder in der Eurozone noch in den USA wichtige Berichte oder Ereignisse angesetzt. Daher fehlt es heute an makroökonomischem und fundamentalen Hintergrund, sodass den Händlern den ganzen Tag über im Grunde nichts zum Reagieren bleibt.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Entstehung (Abprall oder Durchbruch eines Levels) benötigt wird. Je weniger Zeit erforderlich ist, desto stärker ist das Signal.Wenn in der Nähe eines Levels aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder gar keine. Technische Levels können in solchen Phasen an Aussagekraft verlieren.Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur dann zu tun, wenn die Volatilität hoch ist und eine Trendlinie oder ein Trendkanal die Bewegung stützt.Wenn zwei Levels zu nah beieinander liegen (im Abstand von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Zonen) dienen als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsaufträgen oder als Quellen für Handelssignale.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte man während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorherige Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klar definierte Strategie und ein solides Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.