Das Währungspaar EUR/USD bewegte sich am Montag während des gesamten Handelstages nahezu ausschließlich seitwärts, bei nur minimaler Volatilität. Man kann sagen, dass es an diesem Tag praktisch keine Bewegung am Markt gab und auch keine makroökonomischen oder fundamentalen Ereignisse stattfanden. Wie bereits angekündigt, hatte der Markt den ganzen Tag über nichts, worauf er hätte reagieren können. Folglich sahen wir auch keine nennenswerten Kursbewegungen. Heute könnte sich die Situation wiederholen, da auch am Dienstag keine wichtigen Veröffentlichungen auf dem Kalender stehen. Der Markt hat erneut eine abwartende Korrekturhaltung eingenommen. Der Kurs könnte weiter in Richtung der Trendlinie abrutschen, und eine Entscheidung könnte später in der Woche fallen, wenn Kevin Warsh in den USA spricht und der jährliche NonFarm Payrolls-Bericht veröffentlicht wird. Die NonFarm Payrolls könnten die Trader mit ihren Zahlen erneut enttäuschen, was zu der Erwartung führen dürfte, dass der Dollar bis zum Ende der Woche seine Abwärtsbewegung wieder aufnimmt. Seine mittelfristigen Aussichten sind damit nicht nur unklar, sondern ausgesprochen trübe.
5M-Chart des EUR/USD-PaaresIm 5-Minuten-Chart wurden am Montag keine Handelssignale gebildet. Während der europäischen Handelssitzung fiel der Kurs in den Bereich von 1,1655–1,1665 und bewegte sich bis zum Handelsschluss in oder nahe dieser Spanne.
Wie man am Dienstag handelt:Im Stundenchart setzt das Währungspaar EUR/USD seinen Aufwärtstrend fort. Unter Berücksichtigung aller Ereignisse der letzten Monate gehen wir davon aus, dass die europäische Währung ihren stabilen Anstieg auch ohne lokale Unterstützung fortsetzen sollte. Der US‑Dollar weist derzeit keine Faktoren auf, die für sein Wachstum sprechen, daher rechnen wir weiterhin mit einer Bewegung nach oben.
Am Dienstag können Anfänger Short-Positionen mit Kurszielen bei 1,1584–1,1594 in Betracht ziehen, falls sich der Preis unterhalb des Bereichs 1,1655–1,1665 festsetzt. Long-Positionen können bei einem Abprall vom Bereich 1,1655–1,1665 eröffnet werden, mit Zielen bei 1,1745–1,1754.
Im 5-Minuten-Chart sollten Trader die Marken 1,1366–1,1377, 1,1461–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1584–1,1594, 1,1655–1,1665, 1,1745–1,1754 und 1,1830–1,1837 berücksichtigen. Am Dienstag sind in Deutschland und den USA keine wichtigen Berichte oder Ereignisse geplant, daher stufen wir alle Veröffentlichungen als völlig nachrangig ein und rechnen nicht mit einer Reaktion des Marktes. Die Volatilität könnte heute erneut schwach ausfallen.
Hauptrichtlinien des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung nötig ist (Abprall oder Ausbruch eines Levels). Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.Werden an einem Level auf Basis von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle weiteren Signale von diesem Level ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder gar keine Signale generieren. Technische Levels können in solchen Phasen an Bedeutung verlieren.Beim Handel auf Grundlage von MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und bei Unterstützung des Trends durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal zu tun.Wenn zwei Levels zu dicht beieinander liegen (zwischen 5 und 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was die Charts zeigen:Kursniveaus (Zonen) von Unterstützung und Widerstand dienen als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder als Signalquellen.
Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung das Trading derzeit bevorzugt wird.
Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.
Wichtige Reden und Berichte (im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares maßgeblich beeinflussen. Daher sollte man während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.
Anfänger im Forex-Handel sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Strategie und ein konsequentes Money-Management sind entscheidend für langfristigen Erfolg im Handel.