Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 25. August? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Montagstrades:1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Montag nur eine sehr geringe Volatilität, wies aber gleichzeitig auch keine Abwärtsneigung auf. Damit unternimmt das GBP/USD-Paar nicht einmal den Versuch, eine Korrektur zu starten, sondern tritt schlicht auf der Stelle und wartet auf die nächste Serie wichtiger makroökonomischer Daten. Am Dienstag sind am Markt voraussichtlich keine entscheidenden Daten oder Nachrichten zu erwarten. Zwar stehen heute einige Veröffentlichungen an, sie sind jedoch von eher untergeordneter Bedeutung. Die ersten wirklich wichtigen Daten werden am Mittwoch in den USA veröffentlicht: der PCE-Index, die Aufträge für langlebige Güter sowie die zweite Schätzung des BIP für das zweite Quartal. Ehrlich gesagt sollte man sich allerdings auch von diesen Berichten nicht allzu viel erwarten. Der Markt konzentriert sich derzeit auf zentrale Themen wie Geopolitik, die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China, die Geldpolitik der Federal Reserve, der European Central Bank und der Bank of England, die Staatsverschuldung der USA sowie den allgemeinen Zustand der US-Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund dürften Kennzahlen wie der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex oder die Aufträge für langlebige Güter derzeit kaum auf breites Interesse stoßen.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Auf dem 5-Minuten-Chart wurden am Montag formal ein oder zwei Handelssignale gebildet. Dennoch waren die Bewegungen im Tagesverlauf so zerstreut und von den technischen Niveaus abgekoppelt, dass wir nicht in den Markt eingestiegen wären. Unerfahrene Trader hätten versuchen können, auf das erste Verkaufssignal zu reagieren, das eine Konsolidierung unterhalb der Zone 1,3631–1,3641 anzeigte. Dieses Signal brachte zwar keinen Gewinn, war aber einen Versuch wert.

Wie man am Dienstag handelt:

Auf dem Stunden-Chart hält das GBP/USD-Währungspaar seinen Aufwärtstrend aufrecht. Unserer Ansicht nach sollte das britische Pfund weiter steigen, selbst wenn es von lokalen Faktoren nicht unterstützt wird. Der Wochen-Chart zeigt eine fortgesetzte Bewegung von der unteren Begrenzung der Seitwärtsrange zur oberen Begrenzung, und diese Bewegung ist noch nicht abgeschlossen. Das Vertrauen des Marktes in eine Zinserhöhung der Fed im September nimmt sichtbar ab, da alle jüngsten makroökonomischen Daten und Ereignisse Druck auf den Dollar ausgeübt haben. Nur eine Konsolidierung unterhalb des aufsteigenden Kanals im Stunden-Chart würde Erwartungen an einen Rückgang des Paares rechtfertigen.

Am Dienstag können unerfahrene Trader Short-Positionen in Erwägung ziehen, wenn sich der Preis unterhalb der Zone 1,3631–1,3641 etabliert, mit einem Ziel bei 1,3587–1,3598. Long-Positionen können bei einem Abprall von der Zone 1,3631–1,3641 mit einem Ziel bei 1,3695 eröffnet werden.

Auf dem 5-Minuten-Chart können Trader nun die Niveaus 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741 berücksichtigen. Am Dienstag sind im Vereinigten Königreich keine wichtigen Ereignisse oder Veröffentlichungen geplant, und in den USA werden nur einige vollkommen nachrangige Berichte veröffentlicht. Daher haben Trader im Tagesverlauf erneut kaum etwas, worauf sie reagieren könnten, und die Volatilität könnte gering ausfallen.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke des Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung benötigt wurde (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus). Je weniger Zeit benötigt wird, desto stärker ist das Signal.Werden rund um ein bestimmtes Niveau aufgrund von Fehlsignalen zwei oder mehr Trades eröffnet, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Niveau ignoriert werden.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen oder gar keine Signale erzeugen. Technische Niveaus können in diesem Fall außer Acht gelassen werden.Beim Handel auf Basis von MACD-Signalen im Stunden-Chart empfiehlt es sich, dies nur bei hoher Volatilität und wenn ein Trendkanal oder eine Trendlinie den Trend bestätigt, zu tun.Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop Loss auf Break-even gesetzt werden.Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus (Zonen) sind die Kursziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufsorders oder dienen als Signalquellen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel derzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung des Währungspaares erheblich beeinflussen. Daher sollte man zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um scharfe Kursumkehrungen gegen die vorangegangene Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten daran denken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines angemessenen Money-Managements ist für langfristigen Handelserfolg unerlässlich.