Rückblick auf die Trades und Handelstipps für den japanischen Yen
Der Test von 159,43 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie gestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test von 159,43, während sich der MACD in der überkauften Zone befand, führte zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 für den Verkauf des Dollars und resultierte in einem Rückgang des Paares um 20 Punkte.
In der zweiten Tageshälfte wartet der Markt auf eine Reihe von US-Konjunkturdaten, darunter den Consumer Confidence Index, die Verkäufe neuer Häuser und den Richmond Fed Manufacturing Index. Diese Indikatoren liefern zusätzliche Einblicke in den Zustand der Wirtschaft, und robuste Zahlen könnten zu einem stärkeren Anstieg des Dollars führen, da die Erwartungen an den Leitzins der Fed und an höhere Renditen von US-Staatsanleihen zunehmen. Bei starken Daten dürfte der japanische Yen unter Druck geraten, da ein stärkerer Dollar die Divergenz zwischen dem Kurs der Fed und der deutlich vorsichtigeren Haltung der Bank of Japan vergrößern würde. Das Währungspaar USD/JPY könnte weiter steigen, während schwächere Daten dem Yen ermöglichen würden, einen Teil seiner Verluste wieder aufzuholen.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich vor allem auf die Umsetzung von Szenario Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 159,43 (die grüne Linie im Chart) erreicht wird, mit einem Kursziel bei 159,72 (die dickere grüne Linie im Chart). Um 159,72 herum werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position eröffnen, mit dem Ziel einer Gegenbewegung von 30–35 Punkten von diesem Niveau aus. Ein Anstieg des Währungspaares ist heute zu erwarten, der Ausblick ist jedoch eher unsicher. Wichtig: Vor dem Kauf sollte sichergestellt werden, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs die Marke von 159,25 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach oben führen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,43 und 159,72 ist zu erwarten.
VerkaufssignalSzenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem der Kurs die Marke von 159,25 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen hat, was zu einem schnellen Rückgang des Paares führen dürfte. Das wichtigste Ziel der Verkäufer wird 158,97 sein. Dort werde ich die Short-Position schließen und unmittelbar eine Long-Position eröffnen, mit dem Ziel einer Gegenbewegung von 20–25 Punkten von diesem Niveau aus. Mit einer Rückkehr des Verkaufsdrucks auf das Paar ist zu rechnen, falls die Zentralbank interveniert. Wichtig: Vor dem Verkauf sollte sichergestellt werden, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, wenn der Kurs die Marke von 159,43 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Umkehr nach unten führen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,25 und 158,97 ist zu erwarten.
Wichtig. Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerste Vorsicht walten lassen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während einer Nachrichtenveröffentlichung zu handeln, platzieren Sie unbedingt Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihr gesamtes Depot sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money-Management nutzen und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontan Entscheidungen zu treffen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, ist für einen Intraday-Trader grundsätzlich eine verlustreiche Strategie.