Der Test des Kurses bei 159,25 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für Dollar-Verkäufe bestätigte. In der Folge fiel das Währungspaar um 10 Pips.
Der Dollar geriet durch zwei schwache US-Konjunkturberichte unter Druck: Die Verkäufe neuer Häuser gingen im Juli auf 607.000 zurück, während der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board den zweiten Monat in Folge nachgab. Besonders alarmierend war der Einbruch der Erwartungskomponente auf 68,2 – deutlich unter die Marke von 80, die traditionell auf eine bevorstehende Rezession hindeutet. Dies schwächte die Erwartungen einer Straffung der Geldpolitik durch die Federal Reserve und zog den Dollar nach unten. Die Schwäche des Dollars begünstigte eine Aufwertung des Yen, da der Rückgang der US-Währung infolge der schwachen Daten das Kräfteverhältnis im Währungspaar zugunsten des japanischen Yen verschob. Die Lücke in den Zinserwartungen zwischen den beiden Zentralbanken begann sich zu schließen, da der trübe Konsumblick die Argumente der Fed für einen falkenhaften Kurs abschwächte und damit das Interesse am Yen neu belebt wurde. Der Rückgang von USD/JPY hat das Thema möglicher Interventionen in den Hintergrund gedrängt, da die Bank of Japan typischerweise dann am Markt eingreift, um die Landeswährung zu stützen, wenn diese stark unter Druck gerät.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich vorrangig auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY zu kaufen, wenn der Kurs etwa 159,16 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs auf 159,45 (die dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 159,45 plane ich, Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung ab diesem Niveau). Am sinnvollsten ist es, das Paar bei Korrekturen und deutlichen Rücksetzern in USD/JPY wieder zu kaufen. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator oberhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 158,95 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtskehrtwende am Markt führen. In der Folge ist ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,16 und 159,45 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane heute USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 158,95 unterschritten wird (die rote Linie im Chart), was einen raschen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird 158,63 sein; dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und sofort Long-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung ab diesem Niveau). Verkäufer werden jederzeit wieder aktiv; ein Hinweis der Zentralbank genügt. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unterhalb der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,16 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtskehrtwende am Markt führen. In der Folge ist ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 158,95 und 158,63 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihr gesamtes Guthaben verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler von vornherein eine verlustreiche Strategie.