Der Test des Kurses bei 159,23 fiel mit dem Zeitpunkt zusammen, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach oben zu bewegen, was den korrekten Einstiegspunkt für den Dollar-Kauf bestätigte. Infolgedessen stieg das Währungspaar um 20 Pips.
Der Dollar konnte sich auf einen gemischten US-Bericht hin behaupten, bei dem die Konjunkturabkühlung durch eine für die Federal Reserve komfortable Inflation ausgeglichen wurde. Das BIP stieg im zweiten Quartal nur um 1,5 % gegenüber 2,1 % im ersten Quartal, während der PCE-Preisindex und der Kernindex im Monatsvergleich um 0,2 % zulegten und auf Jahressicht bei 3,7 % bzw. 3,3 % lagen. Da alle Werte im Rahmen der Prognosen lagen, führte das Ausbleiben von Überraschungen nicht zu starken Ausschlägen, und der Dollar wertete moderat auf. Für den Yen bedeutete die moderate Dollarstärke leichten Druck, da selbst ein ruhiger Bericht die US-Währung vor dem Hintergrund einer deutlich vorsichtigeren Bank of Japan stützte. Die Kluft zwischen den Ansätzen der beiden Zentralbanken bleibt groß, und solange die Inflation in den USA deutlich über der in Japan liegt, tendiert das Währungspaar USD/JPY dazu, auf einem erhöhten Niveau zu bleiben.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.
Szenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegskurs etwa 159,43 erreicht (die grüne Linie im Chart), mit dem Ziel eines Anstiegs bis auf 159,74 (die dickere grüne Linie im Chart). Bei 159,74 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und in die Gegenrichtung zu verkaufen, in Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Am besten nimmt man Käufe dieses Währungspaares während Korrekturen und deutlicher Rücksetzer in USD/JPY wieder auf. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Aufwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests der Marke von 159,27 kommt und sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Aufwärtsumkehr des Marktes führen. Es ist dann ein Anstieg bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,43 und 159,74 zu erwarten.
VerkaufsszenarienSzenario Nr. 1: Ich plane heute, USD/JPY erst dann zu verkaufen, wenn das Niveau von 159,27 (die rote Linie im Chart) unterschritten bzw. aktualisiert wird, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird 158,96 sein; dort plane ich, die Short-Positionen zu schließen und sofort in die Gegenrichtung zu kaufen, in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips von diesem Niveau aus. Verkäufer werden jederzeit wieder aktiv werden können; es bedarf lediglich eines Hinweises der Zentralbank. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und von dort aus gerade seine Abwärtsbewegung beginnt.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem heute, USD/JPY zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests von 159,43 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und zu einer Abwärtsumkehr des Marktes führen. Es ist dann ein Rückgang bis zu den gegenüberliegenden Niveaus von 159,27 und 158,96 zu erwarten.
Wichtig: Anfänger im Forex-Handel sollten Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig treffen. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management betreiben und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Handelsplan, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für Intraday-Händler eine grundsätzlich verlustbringende Strategie.