Das Basismodell des iPhone 17 behauptet eindeutig seinen Titel als meistverkauftes Smartphone der Welt und steht für 6 % aller weltweiten Verkäufe.
Das zweite Quartal 2026 erwies sich als echter Härtetest für die globale Mobilfunkbranche. Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen brachen um 11 % ein und erreichten damit ein neues Rekordtief für die Sommermonate seit 2013. Doch inmitten dieser tristen Statistik gibt es einen klaren Gewinner, der die Krise zu seinem Vorteil genutzt hat.
Laut aktuellen Daten des Analyseunternehmens Counterpoint Research, veröffentlicht am 26. August, hält das Basismodell des iPhone 17 eindeutig den Titel des meistverkauften Smartphones der Welt. Es entfiel ein Anteil von 6 % auf alle weltweiten Verkäufe. Noch wichtiger ist jedoch, dass Apple das Siegertreppchen vollständig besetzt hat. Den zweiten und dritten Platz belegten seine großen Brüder: das iPhone 17 Pro Max und das iPhone 17 Pro und sicherten dem Unternehmen von Tim Cook damit einen glatten Sieg in den Top drei.
Der einzige Herausforderer der Apple-Hegemonie war das Samsung Galaxy S26 Ultra. Das Flaggschiff belegte einen respektablen vierten Platz und markierte damit einen bedeutenden Durchbruch. Zum ersten Mal in der Geschichte führte ein super-premium Android-Smartphone die Verkäufe in seiner Kategorie im Juni-Quartal an. Im Vergleich zum Vorjahr, als sein Vorgänger, das Galaxy S25 Ultra, nur auf Rang neun lag, machte das neue Modell einen Sprung um fünf Plätze.
Harshit Rastogi, Senior Analyst bei Counterpoint, merkt an, dass das Erfolgsgeheimnis im glücklichen Timing liegt: Der spätere Marktstart sorgte dafür, dass der Großteil der Verkäufe genau im zweiten Quartal stattfand. Außerdem setzte Samsung auf eine aggressive Vermarktung seiner Flaggschiffe, um die Margen angesichts steigender Komponentenpreise zu schützen.
Speicherknappheit und der Shift ins Premiumsegment
Warum schrumpft der Markt, während sich Flaggschiffe besser verkaufen? Die Antwort liegt im weltweiten Mangel an RAM. Der Chip-Engpass hat die Preise für Komponenten in die Höhe getrieben und besonders die Budget- und Mittelklasse-Segmente hart getroffen. Hersteller waren gezwungen, Ressourcen zugunsten der teuersten und profitabelsten Modelle umzuschichten.
Das Ergebnis ist vorhersehbar: Apple und Samsung belegten jeweils fünf Plätze in den Top 10. Zusammen kamen sie auf 26 % der weltweiten Verkäufe – ein absoluter Rekord für zweite Quartale und ein Wachstum von 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Markt schrumpft, doch der „Milliardärsclub“ wird immer wohlhabender.
Apples Triumph: weniger Smartphones, mehr Gewinn
Vor dem Hintergrund des allgemeinen Rückgangs wirken Apples finanzielle Erfolge noch beeindruckender. Das Unternehmen steigerte seine Stückverkäufe um 5 %. Besonders stark entwickelten sich die Märkte in Indien, Japan und der META-Region (Middle East, Türkei und Afrika). In Südkorea, wo normalerweise lokale Marken dominieren, haben sich die iPhone-Verkäufe dank der 17er-Serie nahezu verdoppelt.
„Apple konnte die Verkäufe steigern, obwohl der Markt insgesamt rückläufig war“, betont Senior Analyst Karn Chauhan. Dieser Rückgang hat die finanzielle Dominanz des Unternehmens aus Cupertino nur noch verstärkt: Bei einem Anteil von 23 % an den gesamten Auslieferungen steht Apple für gewaltige 49 % aller weltweiten Umsätze aus Smartphone-Verkäufen.
Dauerläufer und Pragmatiker: wer es sonst noch in die Elite geschafft hat
Wer gehört noch zur globalen Verkaufselite? Das iPhone 17e belegte den siebten Platz. Das Geheimnis seiner Beliebtheit ist einfach: Apple hat MagSafe-Unterstützung hinzugefügt und die Speicherkapazität erhöht, gleichzeitig aber den Preis klug unverändert gelassen.
Den Abschluss der Top Ten bildet der Hit des vergangenen Jahres – das iPhone 16 – und beweist damit, dass Basismodelle aus vorherigen Jahren weiterhin gefragt sind.
Samsung sicherte sich ebenfalls drei Plätze in den Top Ten, allesamt mit der erschwinglichen Galaxy-A-Serie. Käufer sind pragmatischer geworden: Die Menschen wechseln ihre Smartphones seltener, daher ist langfristige Unterstützung zu einem entscheidenden Kriterium bei der Auswahl geworden. Die Zusicherung von sechs oder mehr Jahren Software-Updates war für Käufer der preisgünstigeren Modelle ausschlaggebend.
Unterm Strich markierte das zweite Quartal 2026 eindeutig eine neue Entwicklungsrichtung für die Mobilfunkbranche. Die Ära der günstigen Neuheiten gehört der Vergangenheit an. Jetzt herrschen hochprofitable Flaggschiffe, und überleben werden diejenigen, die nicht nur „Hardware“, sondern langfristige Nutzungserlebnisse, Status und Zuverlässigkeit verkaufen können.