Wie handelt man das Währungspaar GBP/USD am 31. August? Einfache Tipps und Trade-Analyse für Einsteiger

Handelsanalyse vom Freitag:1-Stunden-Chart des GBP/USD-Paares

Das Währungspaar GBP/USD zeigte am Freitag ebenfalls bestimmte Bewegungen, diese fielen jedoch nicht besonders stark aus. Man kann sagen, dass der US‑Dollar eher zum Schein etwas zulegte. An diesem Tag vertrat Kevin Warsh erneut eine klar „hawkische“ Position, was der Markt zwar registrierte, jedoch nicht mehr so stark wie vor ein oder zwei Monaten. Der Chef der Federal Reserve sprach erneut über die Unzulässigkeit hoher Inflation; in der Vergangenheit hatten derartige Aussagen allerdings nicht zu einer Anhebung des Leitzinses der Fed geführt. Somit stiegen die hawkischen Erwartungen des Marktes leicht an, doch Warsh wurde nicht vollständig Glauben geschenkt. Nichtsdestotrotz setzte sich der Kurs unterhalb des Aufwärtstrendkanals fest, sodass technisch ein neuer Abwärtstrend beginnt. Wir gehen nicht davon aus, dass der Freitag den Beginn eines neuen Dollartrends markiert; allerdings könnte das GBP/USD‑Paar sich eine Zeit lang zumindest aus technischen Gründen nach unten bewegen. Die Volatilität dürfte heute erneut eher gering ausfallen.

5-Minuten-Chart des GBP/USD-Paares

Im 5-Minuten-Chart wurde am Freitag ein Verkaufssignal gebildet, das auch am Montag noch aktuell ist. Über 10–12 Stunden hinweg bildete das Paar eine Abprallbewegung aus dem Bereich 1,3587–1,3598 und konnte diese während der amerikanischen Handelssitzung umsetzen. Somit hatten Anfängertrader einen Anlass, Short-Positionen zu eröffnen.

Wie man am Montag handelt:

Im Stundenchart hat das GBP/USD-Paar einen Abwärtstrend begonnen, wenn auch in Form einer Korrektur. Unserer Ansicht nach sollte das britische Pfund mittelfristig weiter aufwerten, befindet sich jedoch derzeit in einer Korrekturphase. Im Wochenchart läuft die Bewegung von der Unterkante der Seitwärtsrange zur Oberkante weiter und ist noch nicht abgeschlossen. Der Freitag hat die Stimmung zugunsten der US-Währung verbessert, doch diese Unterstützung dürfte den Dollar wohl nicht lange tragen.

Am Montag können Anfängertrader in Short-Positionen mit Ziel im Bereich 1,3456–1,3476 bleiben. Long-Positionen können mit Ziel im Bereich 1,3587–1,3598 eröffnet werden, falls der Kurs vom Bereich 1,3456–1,3476 nach oben abprallt.

Im 5-Minuten-Chart kann der Handel derzeit an folgenden Niveaus erfolgen: 1,3259–1,3267, 1,3319–1,3331, 1,3380–1,3386, 1,3456–1,3476, 1,3587–1,3598, 1,3631–1,3641, 1,3695 und 1,3741. Am Montag stehen weder in Großbritannien noch in den USA wichtige Ereignisse oder Veröffentlichungen auf dem Kalender. Daher wird es für Trader nichts geben, worauf sie reagieren könnten, und die Volatilität könnte erneut auf sehr niedrige Werte zurückgehen.

Grundregeln des Handelssystems:Die Stärke eines Signals wird anhand der Zeit beurteilt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Durchbruch eines Niveaus) benötigt wurde. Je weniger Zeit nötig ist, desto stärker das Signal.Wenn rund um ein bestimmtes Niveau zwei oder mehr Trades auf Basis von Fehlsignalen eröffnet wurden, sind alle weiteren Signale von diesem Niveau zu ignorieren.In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar eine Vielzahl von Fehlsignalen generieren – oder gar keine. Technische Niveaus können in dieser Phase an Aussagekraft verlieren.Beim Handel nach MACD-Signalen im Stundenchart ist es ratsam, dies nur bei hoher Volatilität und dann zu tun, wenn eine Trendlinie oder ein Trendkanal die jeweilige Trendrichtung bestätigt.Wenn zwei Niveaus sehr nahe beieinanderliegen (im Abstand von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- bzw. Widerstandszone betrachtet werden.Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.Was die Charts zeigen:

Unterstützungs- und Widerstandsmarken (Bereiche) dienen als Ziele beim Öffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen oder als Quellen von Signalen.

Rote Linien kennzeichnen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und anzeigen, in welche Richtung der Handel zurzeit bevorzugt wird.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (wie im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares stark beeinflussen. Daher sollte man während ihrer Veröffentlichung mit größter Vorsicht handeln oder den Markt verlassen, um plötzliche Kursumkehrungen entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Handel sollten sich bewusst sein, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Eine klare Handelsstrategie und ein solides Money-Management sind entscheidend, um langfristig erfolgreich zu handeln.