USD/JPY: Trading-Tipps für Einsteiger – 1. September (US-Session)

Überblick über Trades und Trading-Tipps für den Japanischen Yen

Der Test des Kursniveaus von 159,95 erfolgte, als der MACD-Indikator bereits deutlich über die Nulllinie angestiegen war, was das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte.

In der zweiten Tageshälfte wartet der Markt auf den ISM Manufacturing PMI, den JOLTS-Bericht zu offenen Stellen sowie eine Rede des FOMC-Mitglieds Michael Barr. Der ISM-Index spiegelt den Zustand des verarbeitenden Gewerbes wider, während die Daten zu offenen Stellen einen wichtigen Indikator für den Arbeitsmarkt darstellen. Starke Zahlen könnten den US-Dollar zusätzlich stützen, indem sie die Erwartungen an den Leitzins der Fed erhöhen und die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben treiben – insbesondere vor dem Hintergrund der falkenhaften Haltung nach Jackson Hole. Für den Yen bedeutet ein stärkerer Dollar ein Risiko weiterer Schwäche, da er die geldpolitische Divergenz zwischen der entschlossen agierenden Fed und der deutlich vorsichtigeren Bank of Japan vergrößert. Diese Divergenz belastet die japanische Währung bereits seit einiger Zeit. Gute Konjunkturdaten könnten das Währungspaar USD/JPY weiter nach oben treiben, zumal der jüngste schwache japanische Manufacturing PMI die Nachfrage nach dem Yen bereits gedämpft hat.

Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu kaufen, wenn der Einstiegspunkt bei etwa 160,11 erreicht wird (die grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 160,44 (die dickere grüne Linie im Chart). Um 160,44 herum werde ich die Long-Position schließen und eine Short-Position in die entgegengesetzte Richtung eröffnen, mit einem Ziel von 30–35 Punkten in die Gegenrichtung vom Niveau aus. Ein Anstieg des Währungspaares ist heute möglich, der Ausblick ist jedoch alles andere als sicher. Wichtig! Vor dem Kauf unbedingt prüfen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort nach oben zu drehen.

Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu kaufen, falls der Kurs die Marke von 160,11 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies würde das Abwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Trendwende nach oben auslösen. Ein Anstieg in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,92 und 159,55 ist möglich.

Verkaufssignal

Szenario Nr. 1: Heute plane ich, USD/JPY zu verkaufen, nachdem das Niveau von 159,92 (die rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was zu einem raschen Rückgang des Paares führen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird 159,55 sein. Dort werde ich die Short-Position schließen und sofort eine Long-Position in die entgegengesetzte Richtung eröffnen, mit einem Ziel von 20–25 Punkten in die Gegenrichtung vom Niveau aus. Der Abwärtsdruck auf das Paar wird zurückkehren, falls die Zentralbank interveniert. Wichtig! Vor dem Verkauf unbedingt prüfen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade erst beginnt, von dort nach unten zu drehen.

Szenario Nr. 2: Heute plane ich außerdem, USD/JPY zu verkaufen, falls der Kurs die Marke von 160,11 zweimal hintereinander testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies würde das Aufwärtspotenzial des Paares begrenzen und eine Trendwende nach unten auslösen. Ein Rückgang in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 159,92 und 159,55 ist möglich.

Was im Chart angezeigt wird:

Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;Dicke grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;Dicke rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell mitgenommen werden können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, die überkauften und überverkauften Zonen zu berücksichtigen.

Wichtig. Unerfahrene Forex-Trader sollten bei Entscheidungen über den Markteintritt sehr vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, dem Markt fernzubleiben, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, platzieren Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein angemessenes Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.

Und denken Sie daran, dass erfolgreiches Trading einen klaren Handelsplan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Trader eine von vornherein zum Scheitern verurteilte Strategie.