EUR/USD
Die gestrigen Erwartungen der Anleger, dass die US-Wirtschaftsdaten positiv ausgefallen werden, wurden nicht erfüllt. Der Auftragseingang für langlebige Güter für April schrumpften um 17,2% nach dem Rückgang um 14,7% im Vormonat. Die Prognose lag bei minus 19,0%, aber die Zahlen bei minus 17,2% lösten keinen Optimismus aus. Die zweite Einschätzung von BIP für das 1. Quartal wurde von minus 4,8% auf minus 5,0% gesenkt. Als Folge verlor der Dollarindex -0,47%, der Euro stieg um 68 Punkte, der S&P500 fiel um 0,21%.
Die heutigen Wirtschaftsdaten versprechen auch keinen Optimismus. Die Prognose für die persönlichen Einkommen der Verbraucher liegt bei minus 7,0%, für die persönlichen Ausgaben – bei minus 12,6% gegenüber dem Rückgang im März um minus 7,5%. Der Chicago Einkaufsmanagerindex für Mai wird den Anstieg von 35,4 auf 40,1 erwartet. Die Daten können schlechter als erwartet ausgefallen werden, da es der große Anteil der Emotionen hier gibt.

Auf dem Tageschart geht der Euro zum ersten Ziel bei 1.1140. Es ist nicht klar, ob der Euro die Abwärtsumkehr ab diesem Niveau zeigt oder den Anstieg weiter fortsetzt. Aus technische Sicht gibt es keine Voraussetzungen für die Bewegung in jede Richtung. In der lokalen Situation gilt der Preis als führender Faktor, die Indikatoren folgen dem Preis.

Auf dem H4-Chart steigen der Preis und die Indikatoren, es gibt keine Umkehrsignale. Es wird erwartet, dass der Preis die verschachtelte Linie des Preiskanals bei 1.1140 erreicht.
