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FX.co ★ Der Dollar stellt sich auf den Anstieg der Inflationsrate in den USA ein

Der Dollar stellt sich auf den Anstieg der Inflationsrate in den USA ein

Der Dollar stellt sich auf den Anstieg der Inflationsrate in den USA ein

Die Verhandlungen über das Konjunkturpaket bleiben nach wie vor im Vordergrund. Das Gesetz über staatliche Hilfen in Höhe von 1,9 Billionen Dollar dürfte die Inflation ankurbeln. Das sind nicht bloße Spekulationen. Solche Befürchtungen äußern auch Experten, wie etwa der Ex-Finanzminister der Vereinigten Staaten Lawrence Summers.

Die Investoren vom Rentenmarkt sind über dieses Thema besorgt und haben schon darauf reagiert. Als Folge hat sich der Zinssatz der 30-jährigen US-Staatsanleihen zum ersten Mal im Jahr um mehr als 2 % erhöht. Der Anstieg der Zinssätze wird den Aktienmarkt wohl unter Druck setzen. Am Dienstag wiesen die Börsen weltweit eine gegenläufige Dynamik auf. Die Futures auf die wichtigsten US-Indizes sind zu Beginn der amerikanischen Handelssession leicht ins Minus gegangen.

Die Rally am Markt kann für eine bestimmte Zeit innehalten. Da viele positiven Faktoren, darunter bessere Corona-Situation in den USA, schon im Preis berücksichtigt sind. Jedoch bleibt das Risiko eines weiteren Ausbruchs der Pandemie hoch, deshalb werden die Einschränkungsmaßnahmen nur sehr langsam aufgehoben.

Am Mittwoch konzentrieren sich die Marktteilnehmer auf den US-Verbraucherpreisindex. Allem Anschein nach wird die Inflation stärker. Wenn es tatsächlich geschieht, wie gefährlich werden die Folgen sein?

Die Befürchtungen wegen der Inflation sind nicht ohne Grund. Die Bürger der Vereinigten Staaten konnten vor der Corona-Krise ungefähr 7,5 % ihrer Einkommen sparen, während der Pandemie war es ein Drittel. Es ist nicht schwer zu erraten, wohin diese Gelder nach der Krise fließen werden. Außerdem hat das Land 2,4 Billionen Dollar für den Kampf gegen die Pandemie ausgegeben. Die Ziffern sind nicht endgültig, die Ausgaben steigen weiter an. Die Nachfrage wächst, die Geldmenge wird größer, also scheint der Preisanstieg nicht überraschend.

Neuer US-Präsident Joe Biden erklärt, das Land würde Vollbeschäftigung erreichen und mehr Geld bekommen, aber all das hat auch seine Kehrseite. Sogar Janet Yellen ist sich bewusst, dass übermäßige Hilfen zum unkontrollierten Preiswachstum führen können.

Die Inflationsrate wird zweifellos ansteigen, aber bislang gibt es keine Gründe für Panik. Wenn der Wert etwas über dem Zielniveau liegt, ist das nicht alarmierend. Im Grunde werden die Menschen dazu gebracht, ihr Geld auszugeben.

Der Dollar ist am Dienstag gegenüber den anderen Fluchtwährungen zurückgegangen. Das im Senat gegen den Ex-Präsidenten Donald Trump eingeleitete Amtsenthebungsverfahren hat dazu beigetragen.

Am Mittwoch hat die amerikanische Währung ihre Abwärtsbewegung in Erwartung des Verbraucherpreisindex fortgesetzt. Laut Prognosen der Analysten für den Januar sind die Preise im Jahresvergleich um 1,5 % angestiegen. Das ist der höchste Wert seit März. Im Dezember lag die Inflationsrate bei 1,4 %.

Der Dollar Index sinkt am Mittwoch in Richtung von 90,3. Falls es den Bären gelingt, die Notierungen unter die Marke von 90,00 zu treiben, wird es als ein Signal zur neuen Senkung der amerikanischen Währung dienen.

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Der Dollar stellt sich auf den Anstieg der Inflationsrate in den USA ein

Die heutige Statistik könnte die Stimmung der Investoren beeinflussen. Das die Prognosen übertreffende Wachstum der Verbraucherpreise könnte nach Meinung der Analysten eine beachtliche Reaktion der Märkte hervorrufen, da die hohen Inflationserwartungen somit bestätigt werden.

Die Trader warten außerdem auf die Rede des Fed Vorsitzenden Jerome Powell, der die weitere Richtung der US-Geldpolitik umreißen kann.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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