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FX.co ★ Abwartende Haltung des Dollar: ist beim Rückgang wirklich eine Pause eingetreten?

Abwartende Haltung des Dollar: ist beim Rückgang wirklich eine Pause eingetreten?

Abwartende Haltung des Dollar: ist beim Rückgang wirklich eine Pause eingetreten?

Der Rückgang der amerikanischen Währung wurde diese Woche angesichts der bevorstehenden Rede des Fed Vorsitzenden Jerome Powell etwas langsamer. Zuvor habe der Dollar nach Schätzungen der Experten die 6-wöchigen Tiefs erreicht.

Zu Beginn der Handelssession am Dienstag blieb die amerikanische Währung gegenüber dem Euro vergleichsweise stabil. Gegen Mittag hat das Paar EUR/USD um 0,2 % auf 1.2174 gestiegen. Im weiteren ist das Finanzinstrument spürbar gesunken. Es gab zwar Versuche, die eroberten Positionen zu behalten, aber sie sind gescheitert. Zurzeit bewegt sich das Paar in der Nähe von 1.2147/1.2148 und strebt danach, in die vorherige Bandbreite zurückzukehren.

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Abwartende Haltung des Dollar: ist beim Rückgang wirklich eine Pause eingetreten?

Die anhaltende Schwäche des Dollar ist für den Euro nur günstig. Die Gemeinschaftswährung hat am Montag, 22. Februar, das wöchentliche Hoch von 1,2170 erreicht. Der andere bedeutende Unterstützungsfaktor für den Euro ist nach Meinung der Analysten ein starker Optimismus, der zurzeit in der deutschen Wirtschaft und im ganzen Euroraum herrscht. Ausschlaggebend in dieser Hinsicht war der Geschäftsklimaindex von IFO, der von 90,3 auf 92,4 Punkte angestiegen ist.

Die beträchtlich gesteigerten Geschäftserwartungen in Deutschland haben zur Stärkung des Euro beigetragen. Die Gemeinschaftswährung steigt in den letzten drei Tagen gegenüber dem Dollar an. Aber das Wachstum sei im Vergleich zu anderen Weltwährungen gering, heben die Experten hervor. Ein Wermutstropfen für die Investoren ist die Stellung der EZB. Die Stärkung der Gemeinschaftswährung liegt nicht im Interesse der Regulierungsbehörde. Dabei hat die Notenbank auch die wachsende Rendite der Staatsanleihen im Euroraum ständig im Blick.

Eines der wichtigsten Ereignisse dieser Woche ist nach Meinung der Analysten die Rede des US-Fed Vorsitzenden Jerome Powell, in der er eine halbjährige Bilanz ziehen und die aktuelle wirtschaftliche und geldpolitische Lage analysieren soll. Nach Schätzungen der Ökonomen spricht der marktbreite Rückgang des Dollar davon, dass die Investoren vorsichtige Kommentare von Powell erwarten. Die Analysten sind überzeugt, dass es kein Bedarf für die Notenbank besteht, die geltende Politik zu verändern, insbesondere angesichts des Renditenwachstums von Staatsanleihen.

Zurzeit ist es für die Federal Reserve besser, die lockere Geldpolitik weiter zu verfolgen, weil die wachsende Rendite der US-Staatsanleihen und zugleich steigende Zinssätze für die Hypotheken und Verbraucherkredite die finanzielle Situation verschärfen. In der vorherigen Rede betonte Powell, dass die jähe Erhöhung der Inflationsrate kurzfristig sei und das mögliche Preiswachstum keine große Rolle spielen würde. Der Fed Vorsitzende hat vor, die Zinssätze nahe an der Null-Marke aufrechtzuerhalten, bis die Inflationsrate 2 % erreicht und die Vollbeschäftigung der Bürger gesichert wird.

Nach Meinung der Analysten wird die gemäßigte Haltung der Fed Vorsitzenden den Druck auf den Dollar noch stärken. Die amerikanische Währung wird schon ohnehin durch mehrere ungünstige Faktoren beeinflusst. Gestern setzte der Rückgang des Dollar fort, weil die Erholung der Weltwirtschaft prognostiziert wird. Jetzt trat eine Pause ein. Wie lange wird sie dauern? Die Experten glauben, dass der USD weiter fallen wird, und empfehlen die Short-Positionen. Die Erholung der Weltwirtschaft werde wegen der erhöhten Nachfrage nach Risiko-Assets die grüne Währung einbrechen lassen, so die Analysten.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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