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FX.co ★ EUR/USD – Übersicht für den 15. September. Die Inflation in den USA hat keine klare Antwort auf die Hauptfrage gegeben

EUR/USD – Übersicht für den 15. September. Die Inflation in den USA hat keine klare Antwort auf die Hauptfrage gegeben

4-Stunden-Chart

EUR/USD – Übersicht für den 15. September. Die Inflation in den USA hat keine klare Antwort auf die Hauptfrage gegeben

Technische Daten:

Der Hauptkanal der linearen Regression: Richtung – nach unten.

Der niedrigste Kanal der linearen Regression: Richtung – nach oben.

Der gleitende Durchschnitt (20; geglättet) – seitwärts.

CCI: -56.2736

Das Währungspaar EUR/USD hat am Dienstag das Niveau von 1,1805 abgearbeitet (auf den jüngeren Charts vorhanden) und versucht, eine Aufwärtsbewegung zu starten. Da die Volatilität des Paares ziemlich schwach bleibt, ist es ziemlich schwierig über 40-50 Punkte der Aufwärtsbewegung zu sagen, dass es der Aufwärtstrend wieder begann. Dennoch überwand das Paar den gleitenden Durchschnitt, fiel jedoch bereits am Ende des Tages wieder darunter. Wir möchten Sie daran erinnern, dass wir weiterhin eine starke oder langfristige Aufwärtsbewegung erwarten, was eine Schwächung der US-Währung bedeuten wird, worauf wir eben warten. Als Erinnerung sagen wir, dass sich der globale und lokale fundamentale Hintergrund für die US-Währung absolut nicht änderte. Alles, was den Tradern jetzt zur Verfügung steht, sind Gespräche und Gerüchte darüber, dass die Fed angeblich bereit wäre, das QE-Programm bereits im September zu beenden. Obwohl viele Experten glauben, dass die jüngste Verlangsamung der amerikanischen Wirtschaft die Fed zwingen werde, die Entscheidung über die Verringerung des Aufkaufsvolumens von Vermögenswerten auf November oder Dezember zu verschieben. Gleich mehrere Fed-Mitglieder erklärten im Klartext, dass sie sich für eine baldige Beendigung des quantitativen Konjunkturprogramms einsetzen würden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine solche Entscheidung bereits getroffen wurde. Also pumpt die Fed weiterhin monatlich 120 Milliarden Dollar in die eigene Wirtschaft, und wann das QE-Ende angekündigt wird, ist noch völlig unklar. Folglich kann die US-Währung weiterhin langfristig an genau den gleichen Faktoren billiger werden, an denen sie in den letzten anderthalb Jahren billiger wurde. Zumal die meisten technischen Faktoren auch auf der Seite des Aufwärtstrends bleiben. Der letzte Zweig der Aufwärtsbewegung endete Anfang dieses Jahres, also im Januar. Dementsprechend korrigiert sich das Paar bereits seit 9 Monaten und konnte während dieser Zeit etwa 600 Punkte nach unten gehen, was etwa ein Drittel des Aufwärtstrends ausmacht. Also glauben wir, dass ein neuer Rückgang der US-Währung längst überfällig ist. Es lässt sich nur abwarten, bis die Volatilität des Paares Euro/Dollar zumindest ein wenig steigt.

Währenddessen wurde der Inflationsbericht für August in den USA veröffentlicht. Mit diesem Bericht waren auch viele Gespräche und Gerüchte verbunden. Im Großen und Ganzen war dieser Bericht das letzte wichtige makroökonomische Ereignis vor der nächsten Fed-Sitzung vom 22. bis 23. September. Und von diesem Bericht hängt weitgehend ab, welche Entscheidung die Fed in dieser Sitzung treffen wird. Wir haben gesagt, dass, wenn die Inflation weiter wächst, die Chancen auf das Ende des QE-Programms im September ernsthaft steigen werden, weil die Fed unter Druck von Investoren und Tradern gerät, die seit langem dazu auffordern, den Preisanstieg zu stoppen. Wenn sich die Inflation jedoch verlangsamt, erhält die Fed im Gegenteil einen gewissen Aufschub für die Straffung der Geldpolitik, da das Hauptziel – die Erholung des Arbeitsmarktes – mit QE leichter erreicht werden kann. Als Ergebnis betrug die Inflation im August 5,3% y/g, was 0,1% weniger ist als ein Monat zuvor. Das heißt, im Großen und Ganzen gab es überhaupt keine wesentlichen Änderungen. 0,1% ist überhaupt keine Veränderung, es ist nur "Lärm", wie man am Devisenmarkt sagt. Daher können leider keine Schlussfolgerungen aus diesem Bericht gezogen werden. Die Märkte reagierten jedoch auf diesen Bericht mit großen Verkäufen der US-Währung, weil das Paar Euro/Dollar in der ersten halben Stunde nach dem Bericht sofort um 50 Punkte stieg, was mehr ist, als das Paar normalerweise pro Tag in den letzten Monaten durchgeht. Also kann man schließen, dass die Märkte in diesem Bericht etwas Negatives für die US-Währung sahen. Und das Negative darin ist Folgendes. Je niedriger die Inflation ist, desto weiter ist das QE-Ende. Die Märkte glauben wahrscheinlich jetzt, dass die Fed mit der Entscheidung nicht eilen werde, die "Investitionen" in die Wirtschaft zu reduzieren, dementsprechend werde der Dollar schwach bleiben. Man sollte sich auch daran erinnern, dass es im August in den USA einen Anstieg der Corona- und Corona-Stämme-Fälle gab, deshalb hatten viele Experten ernsthafte Bedenken, dass sich die US-Wirtschaft deutlich verlangsamen würde. Jedoch sank bereits im September die Zahl der Corona-Infektionen, darum wird vielleicht die weitere Pandemiewelle nachlassen. Zumindest bisher geht es um einen Lockdown in den USA nicht, was bedeutet, dass die Wirtschaft weiterhin offen bleiben wird. Ein gewisser Druck wird wegen des Virus doch darauf ausgeübt werden, aber der wird nicht so verheerend sein, wie bei einem Lockdown oder einer strengen Quarantäne.

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EUR/USD – Übersicht für den 15. September. Die Inflation in den USA hat keine klare Antwort auf die Hauptfrage gegeben

Die Volatilität des Währungspaares Euro/Dollar am 15. September beträgt 45 Punkte und wird als "niedrige" gekennzeichnet. Also erwarten wir eine Bewegung des Paares heute zwischen den Niveaus 1,1758 und 1,1848. Die Umkehr des Indikators Heiken Ashi nach unten wird eine mögliche Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung signalisieren.

Die nächsten Unterstützungsniveaus:

S1 – 1,1780

S2 – 1,1749

S3 – 1,1719

Die nächsten Widerstandsniveaus:

R1 – 1,1810

R2 – 1,1841

R3 – 1,1871

Handelsempfehlungen:

Das Paar EUR/USD versucht, den Abwärtstrend wiederaufzunehmen. Also sollte man heute Short-Positionen mit den Zielen 1,1780 und 1,1762 erwägen, die bis zur Umkehr des Indikators Heiken Ashi nach oben offen gehalten werden sollten. Mit den Käufen des Paares sollte man anfangen, wenn sich das Paar wieder über dem gleitenden Durchschnitt mit den Zielen 1,1848 und 1,1871 festsetzt, und die Positionen sollten bis zur Umkehr des Indikators Heiken Ashi nach unten offen gehalten werden.

Wir empfehlen Ihnen zur Lektüre:

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Handelssignale, COT-Bericht:

Prognose und Handelssignale für EUR/USD am 15. September

Prognose und Handelssignale für GBP/USD am 15. September

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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