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FX.co ★ Handelsplan für EUR/USD und GBP/USD am 19.04.2022

Handelsplan für EUR/USD und GBP/USD am 19.04.2022

Zwei Tage lang stand die europäische Gemeinschaftswährung wegen des langen Wochenendes in Europa still. Denn im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten hat sich Europa nicht nur am vergangenen Freitag, sondern auch am Montag erholt. Es ist also nicht verwunderlich, dass es praktisch keine Aktivität gibt. Es gab jedoch kaum Zweifel, dass die europäische Gemeinschaftswährung nach Eröffnung des Handels weiter nach unten gehen würde. Auf jeden Fall enttäuschten die Ergebnisse der letzten Sitzung des Vorstands der Europäischen Zentralbank die Anleger sichtlich. Denn trotz des rasanten Anstiegs der Inflation verfolgt die europäische Regulierungsbehörde weiterhin ihre bisherige Geldpolitik, ohne tatsächlich etwas zu tun. Es ist nicht einmal klar, wie lange das quantitative Lockerungsprogramm dauern wird. Während die Federal Reserve die größte Zinserhöhung seit Jahrzehnten angekündigt hat.

Obwohl das Vereinigte Königreich gestern ebenfalls einen freien Tag hatte, verzeichnete das Pfund einen ziemlich deutlichen Rückgang. Und es begann schon vor der Eröffnung der amerikanischen Handelssitzung. Und auf den ersten Blick ist es ziemlich seltsam, da die einheitliche europäische Währung tatsächlich still stand. Und für Großbritannien selbst gab es keine Neuigkeiten. Zumindest solche, die die Stimmung der Marktteilnehmer irgendwie beeinflussen könnten. Es sollte jedoch beachtet werden, dass das Pfund am Donnerstag, als die Europäische Zentralbank nach der Sitzung des Vorstandes aktiv abnahm, seine relative Stabilität behielt. Tatsächlich handelt es sich um eine verspätete Reaktion der britischen Währung. Schließlich zieht die einheitliche europäische Währung aufgrund ihres Umfangs zwangsläufig andere Währungen hinter sich her.

Aber die Anleger haben einen weiteren Grund für massive Verkäufe sowohl der einheitlichen europäischen Währung als auch des Pfunds. Leider liegt er aber etwas anders als die Geldpolitik oder die makroökonomischen Statistiken. Vor ein paar Tagen haben die weltweiten Medien angefangen, aktiv über die bevorstehende groß angelegte Offensive der Streitkräfte der Russischen Föderation im Donbass zu sprechen. Und gestern Abend hat es begonnen. Zumindest sagen die westlichen Medien genau das. Im Kern geht es um eine neue Eskalation des Konflikts. Das heißt, die Risiken auf dem europäischen Kontinent sind stark gestiegen. Es ist offensichtlich, dass dies zu einer Risikoflucht beitragen wird, so dass der Euro mit dem Pfund unweigerlich weiter an Boden verliert.

Das Währungspaar EURUSD hat nach einer kurzen Stagnation das Unterstützungsniveau von 1.0800 überwunden. Dies führte zu einem Signal, dass sich der mittelfristige Abwärtstrend verlängerte. Wenn der Kurs stabil unter das überschrittene Niveau gehalten wird, erhöhen sich die Chancen der Verkäufer auf einen nachfolgenden Rückgang des Euro in Richtung des Tiefs von 2020.

Handelsplan für EUR/USD und GBP/USD am 19.04.2022

Das Währungspaar GBPUSD hat das Angebot wieder auf das psychologische Niveau von 1.3000 zurückgesetzt, was auf ein hohes Interesse der Trader an Short-Positionen hindeutet. Das Signal für eine Verlängerung des Abwärtszyklus wird vom Markt kommen, wenn der Preis unter die Marke von 1.2950 gehalten wird. Bis dahin wird es auf dem Markt eine Plauderei geben.

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Handelsplan für EUR/USD und GBP/USD am 19.04.2022

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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