
Der Euro notiert bei etwa 1,1733 innerhalb des Aufwärtstrendkanals, oberhalb der 4/8-Murray-Linie und über dem 200-EMA. Das bedeutet, dass er seinen Anstieg in den kommenden Tagen fortsetzen könnte, sofern der Kurs von dieser Zone nach oben abprallt.
Nachdem die Kurslücke, die zu Beginn der Woche entstanden war, geschlossen wurde, befindet sich der Euro in einer technischen Korrektur. Allerdings scheint er nun Unterstützungsniveaus zu erreichen, was eine Erholung des Euro begünstigt, da diese Zone mit der unteren Begrenzung des Trendkanals zusammenfällt. In den kommenden Stunden könnte ein unmittelbarer technischer Rebound einsetzen.
Eine Trendwende beim Euro könnte eintreten, wenn sich der Kurs unterhalb des 200-EMA und unterhalb des 4/8-Murray-Levels stabilisiert. In diesem Fall könnte eine neue bärische Phase beginnen, in deren Verlauf der Euro das 3/8-Murray-Level im Bereich von 1,1596 erreichen könnte.
Da sich der Euro in einem Aufwärtstrendkanal befindet, ist der Ausblick für die kommenden Tage tendenziell positiv. Wir sollten daher die Zone um das 4/8-Murray-Level genau beobachten. Oberhalb dieses Niveaus könnten wir Long-Positionen mit Kurszielen bei 1,1757, 1,1787 und schließlich bei 1,1840 im Bereich des 5/8-Murray-Levels eingehen.
Die US-Inflationsdaten haben den Dollar gestützt und Druck auf den Euro ausgeübt. Wir gehen jedoch davon aus, dass sich der Euro in den kommenden Tagen erholen könnte, sodass sich Käufe oberhalb des Schlüsselniveaus von 1,1718 anbieten.
