
Das Währungspaar EUR/USD wird bei etwa 1,1610 gehandelt und erholt sich, nachdem es das untere Band des seit dem 19. Mai bestehenden Aufwärtstrendkanals erreicht hat. In den kommenden Stunden dürfte das Instrument weiter zulegen und das Hoch der Vorwoche bei 1,1685 ansteuern.
Wenn sich der Euro in den nächsten Tagen über der 3/8-Murray-Linie erholt und sich oberhalb dieser Zone behauptet, könnte dies als Kaufgelegenheit betrachtet werden, mit Kurszielen beim 200-EMA im Bereich von 1,1665.
Ein Rückgang und ein Ausbruch unterhalb des Aufwärtstrendkanals, gefolgt von einer Stabilisierung unter 1,1596, könnte auf eine Trendwende beim Euro hinweisen. In diesem Fall wäre mit einem kräftigen Rückgang in Richtung der psychologischen Marke von 1,1500 zu rechnen.
Der Eagle-Indikator signalisiert einen Aufwärtstrend, zeigt jedoch bereits Ermüdungserscheinungen. Daher ist es wahrscheinlich, dass EUR/USD weiterhin innerhalb des Aufwärtstrendkanals und oberhalb des 3/8-Murray-Levels gehandelt wird, was weitere Käufe begünstigt. Umgekehrt würde ein Rückgang unter beide Niveaus unseren positiven Ausblick zunichtemachen.
Da der Euro Anzeichen einer Erholung zeigt, könnten wir auf dem aktuellen Kursniveau um 1,1616 kaufen, in Erwartung einer Wiederaufnahme des Aufwärtszyklus. Folglich könnte EUR/USD die 4/8-Murray-Zone erreichen, die wir als Kursziel anvisieren.
