
EUR/USD notiert bei etwa 1,1377 und korrigiert, nachdem das Währungspaar 1,1439 erreicht hatte. Der Euro sendet derzeit ein negatives Signal, es könnte sich jedoch auch um eine Konsolidierungsphase handeln, in der sich der Markt auf die Wiederaufnahme des Aufwärtstrends vorbereitet.
Im H4-Chart ist zu erkennen, dass der Euro bis zum 61,8 %-Fibonacci-Level zurückgefallen ist. Von dieser Zone aus könnte der ursprüngliche Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden. In diesem Fall wäre in den nächsten Tagen ein Anstieg bis zum 6/8-Murray-Level im Bereich von 1,1475 möglich, mit einem anschließenden Ziel an der 200-EMA bei etwa 1,1520.
Gelingt dem Euro in den kommenden Stunden ein Ausbruch über die 21-SMA bei 1,1396 und eine anschließende Stabilisierung darüber, könnte sich eine bullische Sequenz entwickeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass EUR/USD zusätzlich den Abwärtstrendkanal im Bereich von 1,14 nach oben durchbricht. Oberhalb dieser Zone könnten sich Kaufchancen ergeben, mit Kurszielen zunächst an der 200-EMA bei rund 1,1520 und in der Folge am 7/8-Murray-Level nahe 1,1575.
Der Euro verfügt über eine starke Unterstützung im Bereich von 1,1352. Sollte EUR/USD dieses Unterstützungsniveau in den kommenden Stunden erreichen und sich darüber stabilisieren, könnte dies ein günstiger Einstiegsbereich für Long-Positionen sein – in Erwartung eines Anstiegs in Richtung 1,1396 und eines anschließenden Ausbruchs über diese Zone mit Ziel 1,1520.
Unser Trading-Plan sieht vor, den Euro in den kommenden Tagen auf der Long-Seite zu handeln. Wir sollten die Kursentwicklung genau beobachten, um sicherzustellen, dass sich der Preis oberhalb von 1,1350 etabliert. Über diesem Niveau kann jede Korrektur als Signal zum Eingehen von Long-Positionen betrachtet werden.
