Das Währungspaar EUR/USD wird bei etwa 1,1377 gehandelt und erholt sich, nachdem es im H4-Chart ein Tief bei 1,1362 markiert hat. Im Chart ist außerdem ein Triple-Bottom-Muster zu erkennen, weshalb wir davon ausgehen, dass es zu einer Erholung kommen und der Kurs in den nächsten Tagen die 200-EMA im Bereich von 1,1447 erreichen könnte.
Der Euro stößt im Bereich von 1,1395 auf starken Widerstand. Erreicht der Kurs dieses Niveau in den kommenden Stunden und gelingt kein Ausbruch nach oben, könnte dies als Verkaufssignal gewertet werden, mit Kurszielen bei der 5/8-Murray-Linie um 1,1352.
Ein klarer Ausbruch über den Abwärtstrendkanal und eine anschließende Konsolidierung oberhalb von 1,1400 wären als positives Signal für den Euro zu interpretieren. In diesem Fall wäre ein Anstieg des EUR/USD in Richtung der 200-EMA bei etwa 1,1447 zu erwarten und in der Folge ein Test des 6/8-Murray-Levels um 1,1474.
Solange EUR/USD über dem 5/8-Murray-Level bzw. über 1,1363 notiert, bleibt der Ausblick positiv und es könnten Long-Positionen aufgebaut werden. Ein Stop-Loss unterhalb von 1,1350 könnte in Betracht gezogen werden, da ein Bruch dieses Niveaus signalisieren würde, dass der Euro seinen Abwärtstrend fortsetzen könnte.
