
EUR/USD wird derzeit bei etwa 1,1520 gehandelt und durchläuft nach mehreren Versuchen, den 200‑Perioden Exponential Moving Average (EMA) nach oben zu durchbrechen, nun eine deutliche technische Korrektur. Das Währungspaar notiert aktuell unter dem 200‑Perioden‑EMA und unter dem Murray‑Level 5/8, was ein bärisches Signal darstellt.
Sollte EUR/USD in den kommenden Stunden das Murray‑Level 5/8 bei etwa 1,1535 erreichen, könnte diese Zone als Gelegenheit zum Eingehen von Short‑Positionen betrachtet werden. Wir rechnen damit, dass der Kurs in den nächsten Tagen 1,1482 oder das Murray‑Level 4/8 bei rund 1,1474 erreichen wird.
Unser Ausblick bleibt bärisch, solange der Euro in dieser Zone gehandelt wird, da sie sich seit Anfang August als solide Barriere erwiesen hat. EUR/USD dürfte in den kommenden Tagen voraussichtlich eine technische Korrektur in Richtung des 61,8‑%‑Fibonacci‑Levels durchlaufen.
Der Euro verfügt bei rund 1,1474 über eine starke Unterstützung; diese Zone könnte eine Gelegenheit zum Eingehen von Long‑Positionen bieten, in der Erwartung, dass das Währungspaar in den Bereich von 1,1563 zurückkehrt oder sogar das Murray‑Level 6/8 bei etwa 1,1596 erreicht.
Der Eagle‑Indikator sendet ein negatives Signal, daher werden wir nach Gelegenheiten für Short‑Positionen Ausschau halten, solange das Instrument unter dem 200‑Tage‑EMA bleibt; selbst wenn ein Pullback in Richtung des Murray‑Levels 6/8 erfolgt, könnte dies ebenfalls als Verkaufsgelegenheit betrachtet werden.
