
Der Euro notiert bei etwa 1,1266, nachdem er sich nach einem Rückgang bis auf das Murray‑Niveau von -1/8 bei rund 1,1160 kräftig nach oben erholt hat. Diese Marke fungiert als starke Unterstützung, die zugleich mit der unteren Begrenzung des Abwärtstrendkanals zusammenfällt und dem Währungspaar EUR/USD einen deutlichen Aufwärtsschub verliehen hat. In den kommenden Tagen ist eine Konsolidierung oberhalb des Murray‑Niveaus von 0/8 wahrscheinlich.
Im H4‑Chart erkennen wir ein technisches Muster, das auf einen deutlichen Rebound nach mehreren Tagen Verkaufsdruck hinweist. Aus technischer Sicht dürfte der Euro im Bereich des Murray‑Niveaus von 1/8 bei 1,1291 auf eine starke Widerstandszone treffen. Dieser Bereich fällt zudem mit der oberen Begrenzung des Trendkanals zusammen und könnte dem Euro kräftigen Widerstand entgegensetzen.
Setzt der Euro seinen Anstieg in den nächsten Stunden fort, sollten wir die Zone um 1,13 bzw. 1,1291 im Auge behalten, um zu sehen, ob der Kurs diese Marke nach oben durchbricht – was ein bullisches Signal wäre – oder ob er dort abgewiesen wird. Letzteres könnte als Gelegenheit für das Eingehen von Short‑Positionen betrachtet werden.
Kommt es hingegen von den aktuellen Kursniveaus aus zu einem Rücksetzer und einer Konsolidierung im Bereich des Murray‑Niveaus von 0/8, das zugleich mit der 21‑SMA bei 1,1280 zusammenfällt, könnte sich diese Zone als Chance für erneute Käufe anbieten, mit Kurszielen bei 1,13.
Ein klarer Ausbruch über den Abwärtstrendkanal und eine anschließende Konsolidierung oberhalb des Murray‑Niveaus von 0/8 könnten eine kräftige Erholung des Euro begünstigen. In diesem Fall könnten weitere Käufe in Betracht gezogen werden, mit Zielen am Murray‑Niveau von 2/8 und 3/8. Letztlich rechnen wir damit, dass EUR/USD die 200‑EMAA im Bereich von 1,1442 erreicht.
Der Eagle‑Indikator nähert sich überkauften Bereichen, weshalb Vorsicht geboten ist, da in den kommenden Tagen mit einer technischen Korrektur des Euro zu rechnen sein könnte.
