Montagsanalyse des Handels:
1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares.

Das Währungspaar EUR/USD setzte seine Abwärtsbewegung den ganzen Montag über fort. Wir haben über den Schlüsselbericht des Tages gesprochen: den ISM Manufacturing Index für die USA. Dieser Index führte tatsächlich zu einer neuen Stärkung der amerikanischen Währung. Der Index stieg unerwartet von 47,9 auf 52,6, was nicht unbeachtet bleiben konnte. Es geht dabei nicht nur um eine Übertreffung der Prognosen, sondern um ein Wachstum von fast 5 Punkten und den Austritt aus der negativen Zone. Es sollte jedoch auch anerkannt werden, dass der Dollar begann anzusteigen, bevor der Index veröffentlicht wurde, mit der Eröffnung der amerikanischen Handelssitzung. Technisch gesehen hat sich das Paar unterhalb der aufsteigenden Trendlinie konsolidiert, was darauf hinweist, dass sich der kurzfristige Trend nach unten verschoben hat. Wir glauben weiterhin, dass derzeit eine Abwärtskorrektur innerhalb eines neuen Aufwärtstrends stattfindet. Daher erwarten wir, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt. Diese Woche wird jedoch von vielen Nachrichten geprägt sein, daher ist theoretisch auch ein Wachstum des Dollars möglich.
5-Minuten-Chart des EUR/USD-Paares

Auf dem 5-Minuten-Chart wurde am Montag ein Handelssignal gebildet. Der Preis durchbrach während der amerikanischen Sitzung den Bereich von 1.1830-1.1837, was den Händlern die Möglichkeit gab, Short-Positionen zu eröffnen. Der Zielbereich von 1.1745-1.1754 wurde nicht erreicht, sodass der Handel nur dann profitabel gewesen wäre, wenn er manuell geschlossen worden wäre.
Wie man am Dienstag handelt:
Auf dem Stundenchart setzt sich die Korrektur fort. Wir sollten jedoch anmerken, dass die 7 Monate andauernde Seitwärtsbewegung als abgeschlossen betrachtet werden kann. Wenn dem so ist, hat sich der langfristige Aufwärtstrend erholt, und wir erwarten einen Rückgang des Dollars im Jahr 2026. Der fundamentale Hintergrund bleibt für die US-Währung sehr herausfordernd; daher unterstützen wir eine weitere Bewegung nach Norden voll und ganz.
Am Dienstag können Anfänger neue Short-Positionen eröffnen, wenn es zu einem Rückprall vom Bereich 1.1830-1.1837 kommt, mit einem Ziel von 1.1745-1.1754. Eine Preisstabilisierung oberhalb des Bereichs 1.1830-1.1837 ermöglicht die Eröffnung von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1.1908.
Auf dem 5-Minuten-Chart sollten folgende Level berücksichtigt werden: 1.1354-1.1363, 1.1413, 1.1455-1.1474, 1.1527-1.1531, 1.1550, 1.1584-1.1591, 1.1655-1.1666, 1.1745-1.1754, 1.1830-1.1837, 1.1908, 1.1970-1.1988, 1.2044-1.2056, 1.2092-1.2104. Heute sind keine wichtigen Berichte in Deutschland und der Eurozone geplant, während in den USA der JOLTS-Bericht über offene Stellen veröffentlicht wird. Dieser Bericht ist zwar nicht als bedeutend einzustufen, gehört jedoch zu den US-Arbeitsmarktberichten.
Hauptregeln des Handelssystems:
- Die Stärke des Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zur Bildung des Signals (Rückprall oder Durchbruch des Levels) benötigt wurde. Je kürzer die Zeit, desto stärker das Signal.
- Wenn um ein bestimmtes Level herum aufgrund von Falschsigaligen zwei oder mehr Trades eröffnet wurden, sollten alle nachfolgenden Signale von diesem Level ignoriert werden.
- In einem Seitwärtsmarkt kann jedes Paar zahlreiche Falschsigalige oder gar keine Signale erzeugen. In jedem Fall ist es am besten, den Handel bei den ersten Anzeichen eines Seitwärtsmarktes einzustellen.
- Trades werden in der Zeitspanne zwischen dem Beginn der europäischen Sitzung und bis zur Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet, danach sollten alle Trades manuell geschlossen werden.
- Auf dem Stundenchart sollten Signale vom MACD-Indikator idealerweise nur bei guter Volatilität und einem durch eine Trendlinie oder einen Kanal bestätigten Trend gehandelt werden.
- Wenn zwei Level zu nah beieinander liegen (im Bereich von 5 bis 20 Pips), sollten sie als Unterstützungs- oder Widerstandsbereich betrachtet werden.
- Nach einer Bewegung von 15 Pips in die richtige Richtung ist es ratsam, den Stop Loss auf den Break-even-Punkt zu setzen.
Was auf den Charts zu sehen ist:
- Unterstützungs- und Widerstandsebenen sind Ziele zum Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen. Take-Profit-Ebenen können um diese herum platziert werden.
- Rote Linien zeigen Kanäle oder Trendlinien, die den aktuellen Trend widerspiegeln und die bevorzugte Handelsrichtung jetzt angeben.
- Der MACD-Indikator (14,22,3) – das Histogramm und die Signallinie – dient als Ergänzungsindikator, der auch als Signalquelle genutzt werden kann.
- Wichtige Reden und Berichte (finden sich immer im Wirtschaftskalender) können die Bewegung des Währungspaars erheblich beeinflussen. Daher sollte der Handel bei deren Veröffentlichung mit maximaler Vorsicht durchgeführt werden, oder es wird geraten, den Markt zu verlassen, um einem scharfen Kursumkehr entgegen der vorherigen Bewegung zu entgehen.
- Anfänger im Forex-Markt sollten daran denken, dass nicht jeder Handel profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und das Üben eines vernünftigen Geldmanagements sind der Schlüssel zu langfristigem Handelserfolg.
