Handelsanalyse und Tipps für den Handel mit dem Britischen Pfund
Aufgrund der geringen Marktvolatilität testete der Kurs in der ersten Tageshälfte die von mir markierten Niveaus nicht.
In Abwesenheit neuer makroökonomischer Daten zeigte das Britische Pfund eine relative Stabilität und bewegte sich in einer engen Seitwärtsrange. Eine solche Konsolidierung bewahrt trotz der relativen Ruhe weiterhin gute Voraussetzungen für ein mögliches Wachstum von GBP/USD. In der zweiten Tageshälfte könnten die US-Einzelhandelsumsätze sowie die Reden von FOMC-Mitglied Beth M. Hammack und FOMC-Mitglied Lori K. Logan auf den Markt einwirken. Schon jeder dieser beiden Faktoren für sich genommen kann Volatilität auslösen.
Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen, die als Indikator für die Konsumausgaben gelten, gehören zu den wichtigsten Messgrößen für die wirtschaftliche Verfassung. Starke Zahlen können auf eine robuste Konjunktur hinweisen, was die Federal Reserve wiederum zu einer strafferen Geldpolitik veranlassen könnte, um die Inflation zu bekämpfen. Ergänzend zu den Konjunkturdaten werden die Reden der FOMC-Mitglieder Beth M. Hammack und Lori K. Logan das Gesamtbild weiter abrunden. Händler und Analysten werden ihre Äußerungen genau auf Hinweise zu den künftigen Maßnahmen des Ausschusses prüfen. Besonderes Augenmerk gilt Kommentaren zur Inflation, zum Arbeitsmarkt und zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufsignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund beim Erreichen des Einstiegspunkts um 1,3672 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit dem Ziel eines Anstiegs in Richtung der Marke von 1,3700 (dickere grüne Linie im Chart). Im Bereich von 1,3700 werde ich Long-Positionen schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 30–35 Punkten in die entgegengesetzte Richtung). Ein Anstieg des Pfunds ist heute nach schwachen US-Daten zu erwarten. Wichtig! Bevor Sie kaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von ihr nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls das Kursniveau von 1,3648 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und zu einer Aufwärtskorrektur am Markt führen. Ein Anstieg in Richtung der Gegenbereiche bei 1,3672 und 1,3700 ist zu erwarten.
Verkaufssignal
Szenario Nr. 1: Heute plane ich, das Pfund nach einem Durchbruch unter das Niveau von 1,3648 (rote Linie im Chart) zu verkaufen, was zu einem schnellen Rückgang des Währungspaars führen dürfte. Das wichtigste Ziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3625 sein. Dort plane ich, Short-Positionen zu schließen und gleichzeitig Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne von diesem Niveau aus mit einer Bewegung von 20–25 Punkten in die entgegengesetzte Richtung). Der Druck auf das Pfund wird heute im Falle starker Daten zurückkehren. Wichtig! Bevor Sie verkaufen, vergewissern Sie sich, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von ihr nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls das Kursniveau von 1,3672 zweimal in Folge getestet wird, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaars begrenzen und zu einer Abwärtskorrektur am Markt führen. Ein Rückgang in Richtung der Gegenbereiche bei 1,3648 und 1,3625 ist zu erwarten.

Was ist im Chart zu sehen:
- Dünne grüne Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument gekauft werden kann;
- Breite grüne Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiteres Wachstum oberhalb dieses Levels unwahrscheinlich ist;
- Dünne rote Linie – der Einstiegskurs, zu dem das Handelsinstrument verkauft werden kann;
- Breite rote Linie – der geschätzte Kurs, auf dessen Niveau Take-Profit-Orders platziert oder Gewinne manuell realisiert werden können, da ein weiterer Kursrückgang unterhalb dieses Levels unwahrscheinlich ist;
- MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich auf überkaufte und überverkaufte Zonen zu stützen.
Wichtig. Anfänger im Forex-Handel sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt äußerst vorsichtig sein. Vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte ist es am besten, außerhalb des Marktes zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während wichtiger Nachrichten zu handeln, platzieren Sie stets Stop-Orders, um Verluste zu minimieren. Ohne Stop-Orders können Sie Ihre gesamte Einlage sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management verwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran, dass erfolgreicher Handel einen klaren Trading-Plan erfordert, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation beruhen, sind für einen Intraday-Trader eine grundsätzlich verlustreiche Strategie.
