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FX.co ★ Probleme auf dem Kryptowährungsmarkt halten an

Probleme auf dem Kryptowährungsmarkt halten an

Bitcoin bleibt unter Druck und wird derzeit bei rund 67.000 US-Dollar gehandelt.

Die Ereignisse der vergangenen Wochen deuten darauf hin, dass der Kryptomarkt in eine neue Phase des Rückgangs eintritt, die frei ist von der zuvor herrschenden unbekümmerten Euphorie. Äußerungen des Federal-Reserve-Gouverneurs Christopher Waller unterstrichen diesen Übergang und bestätigten die Ansicht vieler Beobachter, dass die jüngste, durch Erwartungen eines politischen Wandels befeuerte Rallye nur von kurzer Dauer war. Der Rückgang zentraler Anlagewerte wie Bitcoin auf Mehrmonatstiefs ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Anleger ihre Strategien überdenken und einen vorsichtigeren Ansatz bevorzugen.

Probleme auf dem Kryptowährungsmarkt halten an

Die gesetzgeberische Unsicherheit rund um den CLARITY‑Gesetzentwurf bleibt ein wesentlicher Hemmschuh für weiteres Wachstum und die zunehmende Institutionalisierung des Kryptomarkts. Obwohl der Entwurf das Repräsentantenhaus passiert hat, unterstreichen sein Stillstand im Senat und die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen der Securities and Exchange Commission (SEC) und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) die Komplexität der regulatorischen Fragestellungen. Das Fehlen klarer Regeln, insbesondere in Bezug auf Stablecoins und ethische Standards, schafft ein Klima der Unsicherheit, das langfristige Investitionen nicht begünstigt.

Trotz dieser regulatorischen Herausforderungen arbeitet das Federal Reserve System aktiv am Aufbau der Infrastruktur, die für die Integration digitaler Vermögenswerte erforderlich ist. Die geplante Einführung vereinfachter Master Accounts („skinny master accounts“) für Krypto‑ und Fintech‑Unternehmen bis zum Jahresende ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Diese Konten, die zwar keine Zinserträge und Notfallkredite umfassen, aber einen eingeschränkten Zugang zum US‑Zahlungssystem bieten, sollen Marktteilnehmern stabilere Rahmenbedingungen für ihr operatives Geschäft verschaffen und könnten sich positiv auf den Kryptomarkt auswirken.

Die Bereitstellung solcher Konten, selbst mit Einschränkungen, könnte dazu beitragen, die Geschäftstätigkeit von Kryptounternehmen zu legalisieren und auszuweiten, indem eine verlässlichere Interaktion mit dem traditionellen Finanzsystem ermöglicht wird. Das wiederum könnte Vertrauen und Transparenz in diesem Sektor stärken – beides ist entscheidend für eine nachhaltige Entwicklung.

Es ist offenkundig, dass sich der Kryptomarkt in einer Transformationsphase befindet, in der kurzfristige, spekulative Stimmungen zunehmend grundlegenden Faktoren und der Weiterentwicklung des regulatorischen Rahmens weichen.

Handelsempfehlungen:

Probleme auf dem Kryptowährungsmarkt halten an

Aus technischer Sicht zielen BTC-Käufer auf eine Rückkehr zu 68.900 US-Dollar ab, was einen direkten Weg zu 72.100 US-Dollar und anschließend 74.600 US-Dollar eröffnen würde. Das erweiterte Kursziel ist der Höchststand nahe 77.300 US-Dollar. Ein Ausbruch über dieses Niveau würde auf Versuche hindeuten, einen Bullenmarkt wiederherzustellen. Auf der Unterseite werden Käufer im Bereich von 64.300 US-Dollar erwartet. Ein Fall unter diese Zone könnte BTC schnell in Richtung 60.100 US-Dollar drücken, mit einem weiteren Abwärtsziel nahe 56.300 US-Dollar.

Probleme auf dem Kryptowährungsmarkt halten an

Für Ethereum würde eine klare Konsolidierung oberhalb von 2.095 US-Dollar den Weg in Richtung 2.199 US-Dollar eröffnen. Das erweiterte Kursziel liegt am Hoch in der Nähe von 2.316 US-Dollar. Ein Durchbruch über dieses Niveau würde den bullischen Marktton verstärken und das Kaufinteresse erneuern. Fällt der ETH-Kurs, werden Käufer im Bereich um 1.972 US-Dollar erwartet. Ein Rutsch unter diese Zone könnte ETH rasch in Richtung etwa 1.827 US-Dollar drücken, mit einem weiter entfernten Abwärtsziel nahe 1.720 US-Dollar.

Auf dem Chart ist Folgendes zu sehen:

- Rote Linien markieren Unterstützungs- und Widerstandsbereiche, an denen entweder mit einer Kurspause oder mit einer aktiven Aufwärtsbewegung zu rechnen ist;

- Grüne Linien zeigen den 50‑Tage‑gleitenden Durchschnitt;

- Blaue Linien zeigen den 100‑Tage‑gleitenden Durchschnitt;

- Hellgrüne Linien zeigen den 200‑Tage‑gleitenden Durchschnitt.

Ein Crossover oder ein Test der gleitenden Durchschnitte durch den Kurs stoppt die Bewegung in der Regel entweder oder löst neuen Marktimpuls aus.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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