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Britisches Pfund. Wöchentliche Vorschau

Britisches Pfund. Wöchentliche Vorschau

Das britische Pfund hat ebenfalls eine fünfwellige Aufwärtsstruktur ausgebildet, doch im Unterschied zum Euro ist diese Struktur impulsiv. Daher ist – sofern es nicht zu einer unpassenden und unerwarteten Komplexität dieser Struktur kommt – von der Ausbildung einer dreiwelligen Korrektur auszugehen. Wer möchte, kann diese drei Wellen bereits im Rückgang des Instruments vom 27. Januar bis zum 6. Februar im Chart erkennen. Ich bin jedoch der Ansicht, dass diese Struktur noch eine überzeugendere Form annehmen kann. Da ich mir nicht sicher bin, ob es sich dabei um eine voll ausgebildete Korrekturstruktur oder nur um eine einzelne Welle handelt, schlage ich vor, neue Käufe des Instruments im Bereich zwischen der 34er- und 36er-Marke in Betracht zu ziehen.

Der Nachrichtenhintergrund für das britische Pfund gibt ihm bereits seit geraumer Zeit nur wenig Hoffnung. Die meisten Konjunkturdaten aus Großbritannien fallen eher durchwachsen aus. Ich erinnere jedoch daran, dass der Hauptgrund für die Aufwertung der britischen Währung im vergangenen Jahr nicht im Wachstum des Pfundes selbst lag, sondern im Rückgang des Dollars. Somit wird sich die Bewegung des GBP/USD-Instruments in weit stärkerem Maße am Dollar und am amerikanischen Nachrichtenumfeld orientieren.

Nächste Woche stehen jedoch auch in Großbritannien wichtige Ereignisse an. Am Dienstag werden wichtige Daten zu Arbeitslosigkeit und Löhnen veröffentlicht. Am Mittwoch folgen die Inflationsdaten. Am Freitag stehen die Einzelhandelsumsätze an. Meiner Meinung nach sollte der Markt sein Augenmerk vor allem auf die Inflationsdaten für Januar richten. Schätzungen von Experten zufolge könnte der Verbraucherpreisindex von 3,4 % im Dezember auf 3 % zurückgehen. Zur Erinnerung: Die letzte Sitzung der Bank of England endete mit einem knappen Sieg der sogenannten „Falken“. Das MPC stimmte mit einer Stimme Vorsprung für die Beibehaltung des Leitzinses. Wenn die Inflation im Januar um 0,4 % zurückgeht, würde dies darauf hindeuten, dass bei der nächsten BoE-Sitzung mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 90 % eine Zinssenkung beschlossen wird.

Diese Information könnte erheblichen Druck auf das britische Pfund ausüben, und in diesem Fall könnte das GBP/USD-Instrument eine vollständige Welle der Korrekturstruktur ausbilden. Sollte sich die Inflation hingegen nur auf 3,1 % oder höher verlangsamen, könnte das britische Pfund vom Markt Unterstützung erhalten.

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Wellenbild für EUR/USD:

Auf Basis der Analyse von EUR/USD komme ich zu dem Schluss, dass das Instrument weiterhin ein Aufwärtstrendsegment ausbildet. Die Politik von Donald Trump und die Geldpolitik der Federal Reserve bleiben wesentliche Faktoren für den langfristigen Rückgang des US-Dollars. Die Ziele für das aktuelle Trendsegment können sich bis in den Bereich der 25er-Marke erstrecken. Derzeit gehe ich davon aus, dass sich das Instrument weiterhin innerhalb der globalen Welle 5 befindet, weshalb ich im ersten Halbjahr 2026 mit steigenden Notierungen rechne. Kurzfristig kann das Instrument jedoch eine weitere Abwärtswelle im Rahmen der Korrektur ausbilden. Es ist ratsam, nach Zonen und Niveaus für neue Long-Positionen Ausschau zu halten, mit Kurszielen im Bereich von 1,2195 und 1,2367, was den Fibonacci-Marken von 161,8 % bzw. 200,0 % entspricht.

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Wellenbild für GBP/USD:

Das Wellenbild des GBP/USD-Instruments ist eindeutig. Die fünfwellige Aufwärtsstruktur hat ihre Ausbildung abgeschlossen, doch die globale Welle 5 könnte eine ausgedehntere Form annehmen. Möglicherweise beobachten wir bald die Bildung eines Korrekturwellen-Sets, nach dessen Abschluss sich der Aufwärtstrend fortsetzt. Daher empfehle ich, in den kommenden Wochen nach Gelegenheiten für neue Long-Positionen zu suchen. Meiner Meinung nach hat das britische Pfund unter Trump gute Chancen, in den Bereich von 1,45–1,50 zu steigen. Trump selbst begrüßt eine Schwächung des Dollars, und die Fed hat die Möglichkeit, bei der nächsten Sitzung die Zinsen erneut zu senken.

Wesentliche Grundsätze meiner Analyse:

  1. Wellenstrukturen sollten einfach und nachvollziehbar sein. Komplexe Strukturen sind schwer handelbar und führen häufig zu Veränderungen.
  2. Wenn keine Klarheit darüber besteht, was am Markt geschieht, ist es besser, nicht einzusteigen.
  3. Es gibt niemals 100%ige Sicherheit über die Bewegungsrichtung, und es kann sie auch nicht geben. Vergessen Sie nicht, schützende Stop-Loss-Orders zu setzen.
  4. Wellenanalyse lässt sich mit anderen Analyseformen und Handelsstrategien kombinieren.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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