Handelsanalyse und Tipps für die Euro-Währung
Der Test des Kurses bei 1,1857 fiel zeitlich mit dem Moment zusammen, in dem der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu drehen, was einen gültigen Einstiegspunkt für Verkäufe des Euro bestätigte. In der Folge fiel das Paar um 10 Pips.
Aufgrund des Feiertags in den USA kam es in der zweiten Tageshälfte zu keinem nennenswerten Anstieg der Volatilität. Heute wird während der europäischen Sitzung der Verbraucherpreisindex (CPI) für Deutschland für den Januar erwartet. Dieser Indikator dient als zentrale Messgröße für die Inflationstendenzen in der größten Volkswirtschaft der Eurozone. Sollten die Daten über den Prognosen liegen, würde dies die Erwartungen an eine länger andauernde Politik der Europäischen Zentralbank stützen, die Zinssätze unverändert zu lassen. Schwächere Werte hingegen würden Spekulationen über eine geldpolitische Lockerung anheizen, auch wenn dies eher unwahrscheinlich ist.
Darüber hinaus werden heute die ZEW-Indizes für Deutschland und die Eurozone veröffentlicht. Deutlich erwartete Wachstumszahlen dürften in der ersten Tageshälfte zu einer Stärkung des Euro beitragen. Insgesamt wird die Kombination dieser Indikatoren den Ton für die heutige Handelssitzung vorgeben.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien 1 und 2 konzentrieren.

Kaufszenarien
Szenario 1: Heute kann ich Euro zu einem Kurs von etwa 1,1855 (grüne Linie im Chart) kaufen, mit einem Kursziel von 1,1879. Am Niveau von 1,1879 plane ich, aus dem Markt auszusteigen und zugleich Euro in die Gegenrichtung zu verkaufen, in der Erwartung einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt. Mit einem Anstieg des Euro ist heute nur nach guten Konjunkturdaten zu rechnen. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach oben zu bewegen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu kaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1837 testet, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Aufwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Anstieg ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1855 und 1,1879 zu erwarten.
Verkaufsszenarien
Szenario 1: Ich plane, Euro zu verkaufen, sobald das Niveau von 1,1837 (rote Linie im Chart) erreicht wird. Das Ziel ist das Niveau von 1,1806, an dem ich aus dem Markt aussteigen und sofort in die Gegenrichtung kaufen möchte (in der Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Währungspaar kehrt heute zurück, falls die Konjunkturdaten schwach ausfallen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und sich gerade beginnt, von dort nach unten zu bewegen.
Szenario 2: Ich plane außerdem, heute Euro zu verkaufen, wenn der Kurs zweimal in Folge das Niveau von 1,1855 testet, während sich der MACD im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Abwärtskehrtwende am Markt führen. Ein Rückgang ist in Richtung der gegenüberliegenden Niveaus von 1,1837 und 1,1806 zu erwarten.

Was ist auf dem Chart zu sehen:
Die dünne grüne Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument kaufen kann;
Die dicke grüne Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Anstieg über dieses Level hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem man das Handelsinstrument verkaufen kann;
Die dicke rote Linie zeigt ungefähr das Kursniveau an, auf dem man Take Profit platzieren oder Gewinne sichern kann, da ein weiterer Rückgang unter dieses Level hinaus eher unwahrscheinlich ist;
Der MACD-Indikator: Beim Einstieg in den Markt ist es wichtig, überkaufte und überverkaufte Zonen zu berücksichtigen.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt sollten bei Entscheidungen zum Markteintritt sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um zu vermeiden, in starke Kursschwankungen hineinzugeraten. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist es entscheidend, einen klaren Handelsplan zu haben, wie oben beschrieben. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für einen Intraday-Händler von vornherein eine Verluststrategie.
