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FX.co ★ Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 18. Februar. Das Pfund konnte dem statistischen Druck nicht standhalten

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 18. Februar. Das Pfund konnte dem statistischen Druck nicht standhalten

Analyse von GBP/USD 5M

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 18. Februar. Das Pfund konnte dem statistischen Druck nicht standhalten

Das Währungspaar GBP/USD ist am Dienstag stark gefallen, regelrecht abgestürzt, und hat dabei wahrscheinlich auch das Währungspaar EUR/USD nach unten gezogen. Der einzige Anlass für den Verkauf der britischen Währung war der Arbeitsmarktbericht aus dem Vereinigten Königreich. Dem Bericht zufolge stieg die Arbeitslosenquote auf 5,2 %, was für die Händler überraschend kam. Das Pfund geriet vor dem Hintergrund von Erwartungen zusätzlicher Impulse für den Arbeitsmarkt durch die Bank of England unter massiven Verkaufsdruck.

Zur Erinnerung: Die BoE hätte bereits auf der letzten Sitzung ihren Leitzins senken können, es fehlte jedoch nur eine Stimme für eine „dovish“-Entscheidung. Sollte der heutige britische Inflationsbericht wie erwartet eine Abschwächung zeigen, kann eine Zinssenkung auf der nächsten BoE-Sitzung fast als ausgemachte Sache gelten. Gleichzeitig könnte das Pfund statt weiterer Rückgänge eine neue Aufwärtsbewegung starten, da dann alle „bearishen“ Faktoren bereits eingepreist wären.

Aus technischer Sicht hat sich ein neuer lokaler Abwärtstrend etabliert, und der Kurs notiert unterhalb der Linien des Ichimoku-Indikators. Wir rechnen nicht mit einer anhaltenden Stärke der US‑Währung und empfehlen daher, zunächst auf einen Bruch des aktuellen Trends zu warten, bevor erneut mit einem Anstieg des GBP/USD‑Paares gerechnet wird.

Im 5‑Minuten‑Chart wurden gestern drei sehr gute Verkaufssignale generiert. Die Volatilität war am Dienstag ausreichend hoch, sodass sich die Signale als profitabel erwiesen. Zunächst konsolidierte das Paar unterhalb der Zone von 1,3607–1,3615, prallte dann von dieser Zone von unten nach oben ab und durchbrach anschließend die Spanne von 1,3533–1,3548. Händler konnten somit im Bereich von 1,3607–1,3615 eine Short‑Position eröffnen und sie im Bereich von 1,3533–1,3548 schließen.

COT-Report

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 18. Februar. Das Pfund konnte dem statistischen Druck nicht standhalten

Die COT-Berichte für das britische Pfund zeigen, dass sich die Stimmung unter den Commercial-Tradern in den letzten Jahren ständig verändert hat. Die roten und blauen Linien, die die Netto-Positionen von Commercial- bzw. Non-commercial-Tradern darstellen, kreuzen sich fortlaufend und liegen meist in der Nähe der Nulllinie. Derzeit nähern sich die Linien wieder an, wobei die Non-commercial-Trader nach wie vor mit … Verkäufen dominieren. In letzter Zeit haben Spekulanten ihre Long-Positionen jedoch aktiv ausgebaut, sodass es bald zu einem Stimmungswechsel kommen könnte, was sich allerdings kaum auf das GBP/USD-Paar auswirkt.

Der Dollar fällt weiterhin aufgrund der Politik von Donald Trump, was im Wochenchart (Abbildung oben) deutlich zu erkennen ist. Der Handelskrieg wird in der einen oder anderen Form noch lange anhalten, und die Federal Reserve wird die Zinsen in den nächsten 12 Monaten mit Sicherheit senken. Die Nachfrage nach dem Dollar wird zwangsläufig zurückgehen. Dem jüngsten COT-Bericht (Stand 10. Februar) für das britische Pfund zufolge hat die Gruppe der „Non-commercial“-Trader 6.500 BUY-Kontrakte geschlossen und 5.300 SELL-Kontrakte eröffnet. Damit verringerte sich die Netto-Position der Non-commercial-Trader innerhalb einer Woche um 11.800 Kontrakte.

Im Jahr 2025 legte das Pfund deutlich zu, wobei man verstehen muss, dass dies ausschließlich auf Trumps Politik zurückzuführen war. Sobald dieser Faktor wegfällt, könnte der Dollar wieder steigen. Wann das allerdings der Fall sein wird, weiß niemand.

Analyse von GBP/USD im 1-Stunden-Chart

Handelsempfehlungen und Handelsanalyse für GBP/USD am 18. Februar. Das Pfund konnte dem statistischen Druck nicht standhalten

Im Stundenchart hat das GBP/USD‑Paar einen neuen Abwärtstrend ausgebildet. Jüngste Ereignisse haben das Wachstum der britischen Währung kontinuierlich gebremst oder den US‑Dollar gestützt. Der Markt hat bestimmte Daten schlicht ignoriert. Mittelfristig gehen wir weiterhin davon aus, dass das britische Pfund vor dem Hintergrund eines schwächeren US‑Dollar steigen wird. Derzeit zeigt der Trend jedoch nach unten, daher sollte auf dessen Abschluss gewartet werden.

Für den 18. Februar heben wir die folgenden wichtigen Marken hervor: 1,3201–1,3212, 1,3307, 1,3369–1,3377, 1,3437, 1,3533–1,3548, 1,3615, 1,3671–1,3681, 1,3751–1,3763, 1,3846–1,3886, 1,3948. Die Senkou Span B‑Linie (1,3634) und die Kijun‑sen‑Linie (1,3604) können ebenfalls als Signalquellen dienen. Ein Stop‑Loss‑Niveau wird empfohlen, auf Breakeven nachgezogen zu werden, sobald sich der Kurs 20 Pips in die gewünschte Richtung bewegt. Die Linien des Ichimoku‑Indikators können sich im Tagesverlauf verschieben, was bei der Bestimmung von Handelssignalen berücksichtigt werden sollte.

Am Mittwoch steht in Großbritannien der Inflationsbericht für Januar zur Veröffentlichung an, der voraussichtlich die Frage beantworten wird, welche Entscheidung die BoE auf ihrer nächsten Sitzung treffen wird. In den USA werden lediglich einige Berichte von mittlerer Bedeutung veröffentlicht, darunter die Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Gebrauchsgüter. Die Volatilität könnte im Tagesverlauf recht hoch ausfallen.

Handelsempfehlungen:

Heute können Trader Short‑Positionen mit einem Ziel bei 1,3437 in Erwägung ziehen, falls der Kurs aus dem Bereich 1,3533–1,3548 nach unten abprallt. Long‑Positionen werden mit einem Ziel bei 1,3604–1,3634 relevant, wenn der Kurs den Bereich 1,3533–1,3548 nach oben durchbricht.

Erläuterungen zu den Abbildungen:

Unterstützungs‑ und Widerstandsniveaus – dicke rote Linien, an denen die Bewegung enden kann. Sie sind keine Quellen für Handelssignale.

Kijun‑sen‑ und Senkou Span B‑Linien – Linien des Ichimoku‑Indikators, die aus dem 4‑Stunden‑Chart in den Stundenchart übertragen wurden. Es handelt sich um starke Linien.

Extremniveaus – dünne rote Linien, von denen der Kurs zuvor abgeprallt ist. Sie sind Quellen für Handelssignale.

Gelbe Linien – Trendlinien, Trendkanäle und alle anderen charttechnischen Formationen.

Indikator 1 in den COT‑Charts – die Größe der Netto‑Position jeder Händlerkategorie.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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