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FX.co ★ EUR/USD Prognose für den 24. Februar 2026

EUR/USD Prognose für den 24. Februar 2026

Am Montag stieg das Währungspaar EUR/USD bis zum 50,0%-Korrekturlevel bei 1,1830, drehte anschließend zugunsten des US-Dollars und fiel bis zum 61,8%-Fibonacci-Level bei 1,1770. Ein Abprall von 1,1770 würde den Euro begünstigen und für einen moderaten Anstieg zurück in Richtung 1,1830 sprechen. Eine Konsolidierung unterhalb von 1,1770 würde die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs in Richtung des nächsten Korrekturlevels von 76,4% bei 1,1696 erhöhen.

EUR/USD Prognose für den 24. Februar 2026

Die Wellenstruktur im Stundenchart bleibt übersichtlich. Die letzte abgeschlossene Aufwärtswelle konnte das vorherige Hoch nicht überwinden, während die letzte Abwärtswelle das vorherige Tief durchbrochen hat. Damit bleibt der Trend bärisch. Die Bullen haben ihre großangelegte Offensive, die ohne Donald Trump nicht möglich gewesen wäre, unterbrochen, und diese Pause hat sich deutlich in die Länge gezogen. Allerdings könnte die faktische Weigerung des US-Präsidenten, dem Urteil des Supreme Court Folge zu leisten, die Bullen wieder an den Markt zurückbringen.

Am Montag fehlte es de facto an Nachrichten, da die Indizes des Ifo Instituts aus Deutschland nicht stark genug waren, um wichtigere Meldungen und Themen zu überlagern. Der Markt reagierte nicht auf Donald Trumps Entscheidung, neue Zolltarife von 15 % zu verhängen, was faktisch nicht nur eine Fortsetzung, sondern auch eine Verschärfung des Handelskriegs bedeutet. Trump zeigte, dass selbst der Supreme Court der USA seine Entscheidung nicht aufheben kann, was bedeutet, dass künftige Versuche, seinen Willen über die Gerichte zu beeinflussen, zum Scheitern verurteilt sind.

Warum ist der Dollar vor dem Hintergrund der aktuellen Nachrichtenlage so stabil? Meiner Ansicht nach liegt das vor allem an Iran. Indem der US-Präsident mehrere Flottenverbände in den Persischen Golf entsendet, demonstriert er der Welt – und Teheran im Besonderen –, dass er in der Frage des Atomabkommens seinen Willen durchsetzen will. Derzeit wirken die Verhandlungen zwischen Teheran und Washington eher formell als wie ein ernsthafter Versuch beider Seiten, eine Einigung zu erzielen. Die Positionen der beiden Hauptstädte liegen weit auseinander. Washington fordert eine vollständige nukleare Abrüstung, Teheran lehnt ab. Daher ist die Wahrscheinlichkeit eines Abkommens äußerst gering. Die Welt stellt sich auf eine Militäroperation im Iran ein, und der Dollar profitiert von seinem Status als sicherer Hafen – einem Status, der im Jahr 2025 erheblich erschüttert wurde.

EUR/USD Prognose für den 24. Februar 2026

Im 4-Stunden-Chart prallte das Paar vom 61,8%-Korrekturlevel bei 1,1748 ab und drehte zugunsten des Euro, wobei es sich oberhalb des 76,4%-Fibonacci-Levels bei 1,1813 stabilisierte. Eine bärische Divergenz beim CCI-Indikator ermöglichte jedoch eine Umkehr zugunsten des US-Dollars und einen erneuten Rückgang in Richtung 1,1748. Ein weiterer Rückprall von diesem Niveau würde erneut etwas Aufwärtspotenzial in Richtung 1,1813 und 1,1919 eröffnen, während eine Konsolidierung unterhalb von 1,1748 die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Rückgangs erhöhen würde.

Commitments of Traders (COT) Report:

EUR/USD Prognose für den 24. Februar 2026

In der letzten Berichts­woche schlossen professionelle Händler 7.155 Long-Positionen und 1.330 Short-Positionen. Die Stimmung der Gruppe der „Non-commercial“ bleibt dank Donald Trump und seiner Politik bullisch und verstärkt sich im Zeitverlauf weiter. Die Gesamtzahl der von Spekulanten gehaltenen Long-Positionen beläuft sich nun auf 312.000, verglichen mit 137.000 Short-Positionen – ein mehr als doppelt so großer Vorteil für die Bullen.

Über dreiunddreißig Wochen in Folge reduzierten Großanleger ihre Short-Positionen und bauten Long-Positionen aus. Dann kam der Shutdown, und nun sehen wir erneut dasselbe Muster: Professionelle Händler erhöhen weiterhin ihre Long-Positionen. Die Politik von Donald Trump bleibt für Händler der bedeutendste Faktor, da sie zahlreiche Probleme erzeugt, die langfristige und strukturelle Folgen für die Vereinigten Staaten haben werden. Beispiele sind die deutliche Verschlechterung des Arbeitsmarktes (2025), ein Rückgang der globalen Reputation und Kapitalabflüsse aus den USA. Händler sorgen sich zudem um einen möglichen Verlust der Unabhängigkeit der Federal Reserve im Jahr 2026 sowie um die geopolitischen Ambitionen von Donald Trump.

Wirtschaftskalender für die USA und die Eurozone:

USA – ADP Employment Change (wöchentlich) (13:00–15:00 UTC).

Am 24. Februar enthält der Wirtschaftskalender einen sekundären Termin. Der Einfluss des Nachrichtenumfelds auf die Marktstimmung kann am Dienstag äußerst begrenzt sein.

EUR/USD-Prognose und Handelstipps:

Verkäufe waren auf dem Stundenchart nach einem Rückprall von 1,1830 mit Zielen bei 1,1770 und 1,1696 möglich. Das erste Ziel wurde erreicht. Kaufpositionen sind nach einem Rückprall von 1,1770 auf dem Stundenchart mit Zielen bei 1,1830 und 1,1889 möglich.

Fibonacci-Gitter werden auf dem Stundenchart von 1,1805–1,1578 und auf dem 4-Stunden-Chart von 1,1919–1,1471 gezogen.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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