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FX.co ★ Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 4. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 4. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Analyse der Dienstagsgeschäfte:

1-Stunden-Chart des EUR/USD-Paares

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 4. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Das Währungspaar EUR/USD setzte seinen nahezu freien Fall am Dienstag fort. Bereits am Montag haben wir darauf hingewiesen, dass die Prognose der Dollarbewegung nun schwieriger als üblich ist. Das Problem besteht darin, dass auf den ersten Blick alles klar und einfach erscheint – der Krieg im Nahen Osten wirkt sich bereits über steigende Preise für Gas, Benzin und Öl auf die Weltwirtschaft aus und veranlasst Anleger dazu, aus Risikoanlagen in den Dollar zu flüchten. In der Praxis kann der Dollar jedoch nicht jeden Tag aus demselben Anlass weiter steigen. Es wird einen Zeitpunkt geben, an dem alle Anleger ihre Vermögenswerte in den Dollar umgeschichtet haben und die US‑Währung keine weiteren Gründe mehr für eine Aufwertung hat. Wann dieser Moment eintritt, ist unklar, da Anleger keine Berichte über ihre Handlungen veröffentlichen. Sollte es daher nicht zu einer deutlich stärkeren Eskalation des Krieges im Nahen Osten kommen, könnte der Dollar bereits heute mit einer Korrektur beginnen. Erinnern wir uns daran, dass in den USA in dieser Woche mehrere wichtige Konjunkturberichte anstehen und in den ersten beiden Tagen bereits bedeutende Veröffentlichungen in den USA und der EU erfolgt sind. Der Markt hat diese zwar weitgehend ignoriert, doch die Daten vom Arbeitsmarkt werden sich nur schwer ausblenden lassen.

5M‑Chart des EUR/USD‑Pairs

Wie handelt man das Währungspaar EUR/USD am 4. März? Einfache Tipps und Handelsanalyse für Einsteiger

Im 5-Minuten-Chart wurden am Dienstag mehrere Signale generiert, da die Marktbewegungen am zweiten Tag in Folge stark ausfielen. Fast alle Signale waren für Trader profitabel. Während der europäischen Handelssitzung bildete sich im Bereich von 1,1655–1,1666 ein Verkaufssignal, woraufhin der Kurs in den Bereich von 1,1584–1,1591 fiel. In der Nähe dieses Bereichs entstand ein falsches Kaufsignal, doch der Kurs stieg um 15 Pips. Danach erschien ein neues Verkaufssignal, das zu einem Rückgang auf 1,1527–1,1531 führte. Eine Gegenbewegung von dieser Zone ermöglichte es Anfängern, Long-Positionen zu eröffnen, die ebenfalls mit einem guten Gewinn geschlossen wurden. Insgesamt waren drei von vier Trades profitabel.

Wie man am Mittwoch handelt:

Im Stunden-Chart hat sich der Abwärtstrend wieder fortgesetzt, allerdings nur „dank“ des neuen Kriegs im Nahen Osten. Anfang 2026 setzte sich ein langfristiger Aufwärtstrend fort, weshalb wir mit einer neuen mittelfristigen Aufwärtsphase für den Euro rechnen. Das gesamte fundamentale Umfeld bleibt für die US-Währung sehr schwierig, weshalb wir eine weitere Aufwärtsbewegung voll unterstützen. Aktuell konzentriert sich der Markt jedoch eher auf Geopolitik als auf die Konjunktur.

Am Mittwoch können Anfänger Short-Positionen in Betracht ziehen, wenn sich der Kurs unterhalb des Bereichs 1,1584–1,1591 stabilisiert, mit einem Ziel bei 1,1527–1,1531. Ein Abprall vom Bereich 1,1584–1,1591 ermöglicht die Eröffnung von Long-Positionen mit einem Ziel bei 1,1655–1,1666.

Im 5-Minuten-Chart sind die folgenden Marken relevant: 1,1455–1,1474, 1,1527–1,1531, 1,1550, 1,1584–1,1591, 1,1655–1,1666, 1,1745–1,1754, 1,1830–1,1837, 1,1899–1,1908, 1,1970–1,1988, 1,2044–1,2056 und 1,2092–1,2104. Am Mittwoch gehören zu den wichtigen Ereignissen in der Eurozone die Arbeitslosenquote, während in den USA der ISM-Index für den Dienstleistungssektor sowie der ADP-Beschäftigungsbericht veröffentlicht werden. Die US-Daten sind dabei von größerer Bedeutung.

Grundprinzipien des Handelssystems:

  1. Die Stärke eines Signals wird durch die Zeit bestimmt, die zu seiner Bildung (Abprall oder Ausbruch) benötigt wird. Je weniger Zeit, desto stärker das Signal.
  2. Wenn an einem bestimmten Niveau zwei oder mehr Trades aufgrund falscher Signale eröffnet wurden, sollten alle weiteren Signale von diesem Niveau ignoriert werden.
  3. In einer Seitwärtsphase kann jedes Währungspaar viele Fehlsignale oder auch gar keine bilden. In jedem Fall ist es beim ersten Anzeichen einer Seitwärtsbewegung am besten, den Handel einzustellen.
  4. Trades sollten in der Zeit zwischen Beginn der europäischen Sitzung und der Mitte der amerikanischen Sitzung eröffnet werden; danach sind alle Positionen manuell zu schließen.
  5. Im Stunden-Chart ist es vorzuziehen, nach Signalen des MACD-Indikators nur dann zu handeln, wenn eine gute Volatilität und ein Trend vorliegen, der durch eine Trendlinie oder einen Trendkanal bestätigt wird.
  6. Wenn zwei Niveaus zu dicht beieinander liegen (5–20 Pips Abstand), sollten sie als Unterstützungs- beziehungsweise Widerstandszone betrachtet werden.
  7. Nach einer Kursbewegung von 15 Pips in die richtige Richtung sollte der Stop-Loss auf Break-even nachgezogen werden.

Worauf man in den Charts achten sollte:

Unterstützungs- und Widerstandsniveaus sind Kursmarken, die als Ziele beim Eröffnen von Kauf- oder Verkaufspositionen dienen. Take-Profit-Marken können in ihrer Nähe platziert werden.

Rote Linien stellen Kanäle oder Trendlinien dar, die den aktuellen Trend zeigen und die Richtung angeben, in die es derzeit vorzugsweise zu handeln gilt.

Der MACD-Indikator (14,22,3) – Histogramm und Signallinie – ist ein unterstützender Indikator, der ebenfalls als Signalquelle genutzt werden kann.

Wichtige Reden und Berichte (immer im Wirtschaftskalender aufgeführt) können die Bewegung eines Währungspaares deutlich beeinflussen. Daher sollte während ihrer Veröffentlichung mit äußerster Vorsicht gehandelt oder der Markt ganz verlassen werden, um starke Kursumkehrungen entgegen der vorangegangenen Bewegung zu vermeiden.

Anfänger im Forex-Markt sollten bedenken, dass nicht jeder Trade profitabel sein kann. Die Entwicklung einer klaren Strategie und eines effektiven Money-Managements ist der Schlüssel zu langfristigem Erfolg im Handel.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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