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FX.co ★ EUR/USD. Analyse und Prognose

EUR/USD. Analyse und Prognose

EUR/USD. Analyse und Prognose

Das Währungspaar EUR/USD zeigt nur begrenzte Fähigkeit, an der gestrigen Erholung von der Marke von 1,1530 – dem niedrigsten Stand seit November 2025 – anzuknüpfen, und setzt seine Abwärtsbewegung am Mittwoch bereits den dritten Tag in Folge fort. Die Spot-Notierungen sind heute unter die Marke von 1,1600 gefallen, bleiben unter Druck und anfällig für weitere Verluste.

Das Ausbleiben von Anzeichen einer Deeskalation des groß angelegten Konflikts im Nahen Osten schürt die Sorgen über die inflationsfördernden Folgen einer länger anhaltenden Auseinandersetzung. Vor diesem Hintergrund schwinden die Erwartungen an eine deutlichere geldpolitische Lockerung durch die Federal Reserve, was die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen stützt. Der US Dollar Index (DXY), der die Entwicklung der amerikanischen Währung gegenüber einem Korb wichtiger Währungen widerspiegelt, behauptet seinen Aufwärtsschwung und notiert in der Nähe des am Dienstag erreichten Dreimonatshochs, was zusätzlichen Druck auf den Euro ausübt.

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Ein weiterer negativer Faktor für den Euro ist die Sorge über die möglichen Auswirkungen einer Schließung der Straße von Hormus, die das Risiko von Unterbrechungen der Energieversorgung aus einer wichtigen ölproduzierenden Region birgt. Angesichts der Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft von Öl- und Gasimporten könnten weitere Anstiege der Energiepreise schwerwiegende wirtschaftliche Folgen auslösen. Dies erhöht den Druck auf die Gemeinschaftswährung und bestätigt die kurzfristige Abwärtsbewegung des Währungspaares EUR/USD.

Um heute bessere Handelschancen zu erkennen, sollte das Augenmerk auf Konjunkturdaten aus der Eurozone liegen, die kurzfristige Orientierung vor den US-Makrodaten geben könnten. Die für Mittwoch anstehenden US-Daten umfassen den ADP-Bericht zur Beschäftigung im Privatsektor und den ISM Services PMI. Dennoch bleiben geopolitische Entwicklungen der wichtigste Treiber für die Anlegerstimmung und bestimmen weiterhin die Nachfrage nach dem US-Dollar als sicherem Hafen.

Insgesamt deuten die fundamentalen Faktoren darauf hin, dass das Währungspaar EUR/USD seinen Abwärtstrend beibehält und kurzfristig die Risiken einer weiteren Euro-Schwäche überwiegen.

Aus technischer Sicht tut sich das Währungspaar EUR/USD schwer, aus der gestrigen Erholung Kapital zu schlagen. Die Oszillatoren im Tageschart bleiben im negativen Bereich. Der Relative-Stärke-Index nähert sich überverkauftem Terrain, was dem Paar eine leichte Korrektur vom Februartief ermöglicht. Allerdings fehlt den Bullen die nötige Kraft, um den wichtigen 200-Tage-Simple-Moving-Average zu erreichen. Daher haben derzeit die Bären die Oberhand.

Die nachstehende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen in der laufenden Woche. Die US-Währung verzeichnete ihren stärksten Zugewinn gegenüber dem Schweizer Franken.

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*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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