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FX.co ★ XAU/USD. Analyse und Prognose

XAU/USD. Analyse und Prognose

XAU/USD. Analyse und Prognose

Gold fiel zu Beginn der europäischen Sitzung unter die psychologisch wichtige Marke von 5100 $, versucht nach einer Erholung nun jedoch, sich wieder darüber zu behaupten. Anleger bleiben angesichts der anhaltenden Konflikte im Nahen Osten und deren potenzieller Auswirkungen auf die Ölpreise und die Weltwirtschaft besorgt. Dies ermöglicht es dem als sicherer Hafen geltenden Edelmetall, im Tagesverlauf Käufer anzuziehen, zumal ein möglicher Bruch der psychologischen Marke von 5000 $ im Raum steht.

Am Montag trat die U.S.–Israeli operation gegen den Iran in ihren zehnten Tag ein, ohne sichtbare Anzeichen einer Deeskalation. Zudem signalisiert die Ernennung von Mojtaba Khamenei, des Sohnes von Ayatollah Ali Khamenei, zum neuen Obersten Führer die Fortsetzung eines hardline-Kurses in Teheran. Dieser Schritt dürfte kaum auf Zustimmung von US-Präsident Donald Trump stoßen, der ihn zuvor als „inakzeptabel“ bezeichnet hatte, und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation des Konflikts.

Unterdessen verschärft die Blockade der Straße von Hormus – einer Schlüsselroute für den weltweiten Öl- und Gastransport – das Risiko einer Energiekrise, die die globale Konjunktur ausbremsen könnte. Diese Umstände dämpfen zusätzlich die Risikobereitschaft der Anleger, was sich am Einbruch der globalen Aktienindizes ablesen lässt, und liefern Gold einen weiteren Aufwärtsschub.

Gleichzeitig hat der Ölpreissprung von mehr als 25 % im Tagesverlauf die Inflationserwartungen angeheizt und die Aussichten auf eine baldige Lockerung der Geldpolitik der Federal Reserve deutlich verschlechtert, womit die schwachen Nonfarm Payrolls (NFP) vom vergangenen Freitag mehr als aufgewogen wurden. In der Folge stieg der US-Dollar auf seinen höchsten Stand seit November 2025, was das Erholungspotenzial von Gold begrenzt und die Bullen zu Vorsicht zwingt.

Aus technischer Sicht haben die Bullen so lange noch die Chance, ihren Vorteil zu behaupten, wie sich der Preis oberhalb des 20‑Tage‑Simple Moving Average (SMA) hält. Zudem sind die Oszillatoren im Tageschart bislang noch nicht in den negativen Bereich gedreht. Fällt der Preis jedoch unter dieses Niveau und etabliert sich darunter, gewinnen die Bären an Stärke.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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