Analyse der Trades und Trading-Tipps für den japanischen Yen
Der Preistest bei 157,58 erfolgte, als sich der MACD-Indikator deutlich unterhalb der Nulllinie befand, was das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzte. Der zweite Test bei 157,58 fiel mit einem Aufenthalt des MACD im überverkauften Bereich zusammen, was zur Umsetzung von Szenario Nr. 2 für den Dollar-Kauf führte und einen Anstieg um 30 Pips zur Folge hatte.
Unmittelbar nach den Meldungen über mögliche Maßnahmen Irans zur Verminung der Straße von Hormus war ein erneuter Druck auf risikoreiche Anlagen zu beobachten, was eine erhöhte Nachfrage nach dem US-Dollar auslöste und zu einer Schwächung des japanischen Yen führte. Es ist erwähnenswert, dass Japan stark von Energieressourcen abhängt, die durch diese Meerenge transportiert werden, sodass die Reaktion des Yen auf diese Nachrichten nicht überraschend war.
Die heutigen Daten zum Rückgang des Produzentenpreisindex (PPI) für japanische Unternehmen hatten keinen Einfluss auf das Währungspaar USD/JPY. Offenbar werden Trader die Entwicklungen im Nahen Osten weiterhin genau beobachten und entsprechend reagieren.
Was die Intraday-Strategie betrifft, werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 stützen.

Kaufszenarien
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute zu kaufen, wenn der Kurs einen Einstiegspunkt um 158,19 erreicht (grüne Linie im Chart), mit einem Kursziel bei 158,67 (dickere grüne Linie im Chart). In der Nähe von 158,67 beabsichtige ich, die Long-Positionen zu schließen und Short-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 30–35 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Am besten steigt man nach Korrekturen und deutlicheren Rücksetzern in USD/JPY wieder auf der Kaufseite ein. Wichtig! Vor einem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach oben zu drehen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 157,97 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Abwärtspotenzial des Währungspaares und dürfte zu einer Aufwärtskehrtwende des Marktes führen. In der Folge ist mit einem Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 158,19 und 158,67 zu rechnen.
Verkaufsszenarien
Szenario #1: Ich plane, USD/JPY heute erst nach einem erneuten Test der Marke von 157,97 zu verkaufen (rote Linie im Chart), was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Ziel der Verkäufer wird das Niveau von 157,54 sein, wo ich vorhabe, Short-Positionen zu schließen und unmittelbar Long-Positionen in Gegenrichtung zu eröffnen (ich rechne mit einer Bewegung von 20–25 Pips in die Gegenrichtung von diesem Niveau aus). Es ist besser, so hoch wie möglich zu verkaufen. Wichtig! Vor einem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, von dort nach unten zu drehen.
Szenario #2: Ich plane außerdem, USD/JPY heute zu verkaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses von 158,19 kommt, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Das begrenzt das Aufwärtspotenzial des Währungspaares und könnte zu einer Abwärtskehrtwende des Marktes führen. In der Folge ist mit einem Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 157,97 und 157,54 zu rechnen.

Was ist im Chart zu sehen:
- Die dünne grüne Linie stellt den Einstiegskurs dar, zu dem Sie das Handelsinstrument kaufen können;
- Die dicke grüne Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie ein Take Profit platzieren oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiteres Wachstum über dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Die dünne rote Linie zeigt den Einstiegskurs an, zu dem Sie das Handelsinstrument verkaufen können;
- Die dicke rote Linie ist der angenommene Kurs, bei dem Sie ein Take Profit platzieren oder den Gewinn manuell mitnehmen können, da ein weiterer Rückgang unter dieses Niveau hinaus unwahrscheinlich ist;
- Der MACD-Indikator. Beim Markteintritt ist es wichtig, sich an den überkauften und überverkauften Zonen zu orientieren.
Wichtig: Anfänger im Forex-Markt müssen Einstiegsentscheidungen sehr sorgfältig treffen. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Berichte aus dem Markt zu bleiben, um starke Kursschwankungen zu vermeiden. Wenn Sie sich entscheiden, während der Veröffentlichung von Nachrichten zu handeln, setzen Sie immer Stop-Loss-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Loss-Orders können Sie Ihr gesamtes Guthaben sehr schnell verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Erfolgreiches Trading erfordert einen klaren Trading-Plan, wie den oben dargestellten. Spontane Handelsentscheidungen, die nur auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von vornherein eine verlorene Strategie.
